Bühren

Ortsfeuerwehr erhält neues Fahrzeug

Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr Bühren mit dem neuen Tragkraftspritzenfahrzeug.

Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr Bühren mit dem neuen Tragkraftspritzenfahrzeug.

Bühren. „27 Jahre lang hat das Vorgängerfahrzeug, ein Daimler-Benz 310 Kastenwagen, gehalten“, erklärte Pagel. Gut 46000 Kilometer habe die Wehr mit ihm zurückgelegt. Für ein Feuerwehrfahrzeug sei das eine hohe Laufleistung. Doch seit Januar lasse es sich nicht mehr nutzen. Rost habe den Unterboden zerstört. „Das Fahrzeug wird nun vom virtuellen Auktionshaus zoll-auktion.de, das Bund, Länder und Gemeinden betreiben, versteigert“, kündigte Gemeindebrandmeister Carsten Beuermann an.

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Ein Jahr Umbauzeit am Fahrzeug

„Weiternutzen wird unsere Ortswehr die Tragkraftspritze von 2006, die dem Fahrzeug den Namen gibt“, sagte Pagel. Die entnehmbare Feuerlöschkreiselpumpe fördere bis zu 1000 Liter pro Minute bei einem Druck von bis zu zehn bar.

„Das neue, fünf Tonnen schwere und 90000 Euro teure Fahrzeug ist ein Mercedes-Benz Sprinter 514 CDi mit 142 PS“, berichtete Beuermann. Im Oktober 2017 sei die Firma Ziegler in Rendsburg mit dem feuerwehrtechnischen Ausbau beauftragt worden. Ein gutes Jahr später sei das Fahrzeug fertig gewesen. Gefahren werde könne es von Personen mit Führerschein Klasse B (3,5 Tonnen) nach interner Einweisung und Schulung.

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Vierter Wagen der Wehr seit 1957

„Neben den Schläuchen und wasserführenden Armaturen, die größtenteils vom Altfahrzeug stammen, gab es eine Reihe von Neu- und Ergänzungsbeschaffungen“, führte Beuermann aus. So verfüge das Neufahrzeug über 360 Meter Schlauchlänge. Davon ließen sich 160 Meter während der Fahrt verlegen. Es gebe vier Atemschutzgeräte und eine Atemschutzüberwachungstafel für eingesetzte Träger. Eine vierteilige, 8,40 Meter lange Steckleiter ermögliche Rettungen aus dem zweiten Obergeschoss. Neu seien ein Lichtmast mit Stromerzeuger und eine Lichtbrücke auf Stativ. Ferner verfüge die Wehr nun über eine Motorsäge mit entsprechender Schutzausstattung, eine Tauchpumpe, einen Schwimmsauger und ein Hochdrucklöschgerät. Eine Schleifkorbtrage ermögliche die Personenrettung etwa an Hängen. Für zu rettende Personen gebe es nun Brandfluchthauben.

„Das neue Fahrzeug ist der vierte Wagen unserer Wehr seit 1957“, sagte Pagel. Gegründet worden sei die Wehr 1936. Die Zahl der Aktiven belaufe sich auf 33 Bürger. Ein Drittel seien Frauen. Die 1967 gegründete Jugendfeuerwehr habe 13 Mitglieder, die 2006 gegründete Kinderfeuerwehr zehn Mitglieder. Außerdem gebe es 78 passive Mitglieder.

Von Michael Caspar

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