Hilkeröder Carnevals Verein

50 Jahre Narrenschauspiel in Hilkerode

Zum Jubiläumsumzug strahlte die Sonne

Zum Jubiläumsumzug strahlte die Sonne

Hilkerode. 50 Jahre Hilkeröder Carnevals Verein (HCV) – eine Stadt im Karnevalsfieber. 55 Gruppen aus der Region sind am Sonnabend mit einer Parade durch den Ortskern gelaufen. Bei prächtigem Wetter und mit hunderten Schaulustigen feierte der HCV am Wochenende sein Jubiläum.

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Allein Freitagabend versammelten sich 600 Musikfans im Festzelt, um sich mit der Band „Swagger“ einzustimmen. Den Höhepunkt fand die Partylaune aber am Sonnabendabend, als DJ Patrick Palma, DJ Chris Hank und Mia Julia auf der Bühne für ordentlich Stimmung sorgten. Doch zuvor fand der große Festtagsumzug durch den Hilkeröder Ortskern statt.

Mit dabei waren befreundete närrische Vereine aus der Interessengemeinschaft Eichsfelder Carneval-Vereine (IECV), aus Pöhlde und weitere Hilkeröder Vereine. Bunt waren die Wagen, ganze Ritterburgen, Bayrische Partyzelte, Totenköpfe, Gespensterhäuser und Flower-Power-Wägen schlängelten sich durch die engen Straßen im Stadtkern.

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Moderator Wolfgang Maur hatte von dem großen Balkon in Brunnennähe einen guten Ausblick auf das Geschehen. Das sei heute deutlich imposanter als noch vor 50 Jahren: „Aus dem Stammtisch „Der Sieben“ entstand die Idee vom HCV. Am 15. Dezember 1968 fand dann die Gründungsversammlung statt, bei der sich spontan 41 Personen auf die Mitgliederliste setzten“, sagte Maur.

50 Jahre, das ist schon ein langer Zeitraum – umso größer erscheint er, je kleiner man ist: Marlon Sommer hatte richtig Spaß beim Umzug. Der Schüler stand mit seinen Eltern Daniela und Mario neben dem Brunnen im Ortskern und sammelte fleißig Kamelle auf. Seine große Schwester Larissa war sogar Gardemädchen.

Ihren letzten Auftritt in der Prinzengarde hatten die Freundinnen Laura Breitenbach, Anna Veltrup, Alena Napp, Nicole Motz und Viola Jäkel. „Wir haben seit über 17 Jahren hier getanzt, deshalb ist für uns das alles besonders emotional und eine besondere Ehre beim Jubiläumsumzug noch einmal mittanzen zu dürfen“, sprach Laura den Frauen aus dem Herzen.

Engagiert waren auch Karola Kropp und Claudia Wüstefeld-Alborn jahrelang – nur in diesem Jahr wollten sie einfach mal zuschauen. „Wir sind groß geworden mit dem HCV. Ganz besonders gefällt uns, dass alle Generationen mit einbezogen werden und dadurch diese familiäre Atmosphäre entsteht“, waren sich die beiden Freundinnen einig und jubelten der Parade von ihrem schattigen Plätzchen aus zu.

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Ein paar Meter weiter standen drei Neulinge am Straßenrand: Yvonne Weddecke und Isabelle Dietrich nahmen den Besuch von Kolumbianerin Ana Sofia Iguaran zum Anlass, ihr ein bisschen Hilkeröder Kultur zu zeigen – und erleben so auch selbst zum ersten Mal den Narrenumzug. „Das ist hier schon sehr schön“, fand der internationale Gast.

Damit das Festwochenende eine runde Sache wird, haben sich Steffen Maur und Manuel Motz über zwei Jahre mit der Planung beschäftigt. Und auch dank des guten Wetters geht diese voll auf. Am Sonntag findet dann der Familientag statt, mit Unterstützung von der Original Ecklingeröder Blasmusik.

Von Katharina Mengel

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