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Sielmann-Stiftung kooperiert mit Aeroxon

Gut Herbigshagen: 200 Obstbäume stehen bei Duderstadt in voller Blüte

200 Obstbäume stehen auf einer Projektfläche der Heinz-Sielmann-Stiftung bei Duderstadt in Blüte – hier eine Apfelblüte.

200 Obstbäume stehen auf einer Projektfläche der Heinz-Sielmann-Stiftung bei Duderstadt in Blüte – hier eine Apfelblüte.

Duderstadt.Auf der ehemaligen Freifläche von Gut Herbigshagen in der Nähe von Fuhrbach stehen zurzeit 200 Obstbäume in voller Blüte. Auf dem Areal ist durch die Kooperation des Waiblinger Unternehmens Aeroxon und der Heinz-Sielmann-Stiftung eine artenreiche Streuobstwiese entstanden, die zur Sortenvielfalt in der Region beiträgt, teilte die Agentur „H+P Public Relations“ im Auftrag des Unternehmens mit.

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Aeroxon, so Brigitte Hübner, Inhaberin der Agentur und Pressesprecherin der Firma mit Sitz in der Nähe von Stuttgart, stelle „ausschließlich Mittel her, Schädlinge im Haus zu bekämpfen, wie Lebensmittelmotten oder Ameisen“. Das Unternehmen habe von der Arbeit der Stiftung gehört und wolle sich gesellschaftlich engagieren, so Hübner.

Entschluss zur Unterstützung 2019 getroffen

Der Entschluss des baden-württembergischen Familienunternehmens, das Anlegen einer Streuobstwiese in der Region Duderstadt mit finanziellen Mitteln zu unterstützen, sei 2019 aufgrund einer Kooperation mit der Heinz-Sielmann-Stiftung entstanden, heißt es in einer Mitteilung der Agentur. Im Herbst 2019 seien bereits die ersten Bäume auf dem Areal bei Fuhrbach gepflanzt worden, ein Jahr später seien die letzten Bäume gefolgt.

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Äpfel mit „klangvollen Namen“ wie Krügers Dickstiel, Gräfin von Paris oder Dönisens Gelbe Knorpel, aber auch Birnen, Kirschen, Pflaumen und Mirabellen „versprechen nun in den kommenden Jahren eine Blütenpracht fürs Auge und eine schmackhafte Ernte der Früchte“, heißt es weiter. Streuobstwiesen gehörten zu den artenreichsten Biotopen Deutschlands und böten mehr als 5000 Tier- und Pflanzenarten einen wichtigen Lebensraum.

Viele Streuobstwiesen „in kritischem Zustand“

Derzeit würde es in Deutschland noch 300 000 Hektar dieser Flächen geben, auf denen 3000 Obstsorten kultiviert würden. Früher hätten Streuobstwiesen ganze Landstriche geprägt, „heute sind viele in einem kritischen Zustand“, so die Agentur „H+P“. Um einen Beitrag zu deren Erhalt zu leisten, engagiere sich das Waiblinger Unternehmen bundesweit in Projekten des Natur- und Umweltschutzes.

Von Stefan Kirchhoff

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