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Musikfestival sehr gut besucht

Mingerode rockt

Marilyn‘s Cage beim MMF 2018

Marilyn‘s Cage beim MMF 2018

Mingerode.Nachdem das Festival 2017 wegen Hochwasser ausfiel, boten sich in diesem Jahr beste Festival-Bedingungen. Kein Regen angesagt, so dass das Event sehr gut besucht war. Rund 3000 Besucher passierten die Eingangsschleuse, schätzte Johannes Fischer, Chef der für die Sicherheit zuständigen Firma Fischer-Security. Probleme gab es keine. Dazu trage auch das Organisationsteam bei. „Der Veranstalter professionalisiert sich von Jahr zu Jahr mehr“, sagte er. „Die Eingangsschleuse und auch die Hamburger Gitter vor der Bühne erleichtern uns die Arbeit.“

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Hier geht es zu den Bildern vom Festival:

Applaus aus dem Schatten

Courassion

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eröffneten das Festival mit einer großen Bandbreite im Repertoire. So wechselte „Bad moon rising“ von Creedence Clearwater Revival für die Fans von Oldies mit dem aktuellen Namika-Hit „Je ne parle pas français“. Das Publikum applaudierte, auch wenn nur wenige in die Nähe der Bühne kamen. Die meisten suchten in der Hitze einen Schattenplatz. Und der eine oder andere wünschte sich bestimmt, er sitze am Meer – wie die Band während des Ärzte-Klassikers „Westerland“.

Zum vierten Mal dabei

"Das Festival ist super organisiert", lobte Lara Jacobi, eine der beiden Sängerinnen von Courassion. "Die Technik, die uns zur Verfügung gestellt wird, ist richtig toll." Und auch die Tatsache, dass regionale Bands auftreten, mache das Festival zu etwas Besonderem. "Wir sind bereits zum vierten Mal dabei", sagt sie. Dass der Band jedes Mal der Part des Openers zugedacht war, sei okay. "Wir würden auch gern mal zu einer späteren Zeit spielen, aber wir eröffnen hier auch sehr gern." Deutlich rockiger ging es bei der zweiten Band des Abends zu. Marilyn's Cage ließen es zu dritt mit ihren erdigen Rocksongs krachen. Das Trio machte seinem Motto "Three will rock you" alle Ehre.

Jukeboxx Sixx beim MMF 2018

Jukeboxx Sixx beim MMF 2018

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Publikum übernimmt bei Stromausfall

Die dritte Band Jukebox Sixx hatte ein wenig Pech. Zweimal haute es die Sicherung raus. "Bruce Springsteen spielt auch immer, bis der Strom ausfällt", nahmen es die Musiker mit Humor. Beim zweiten Stromausfall half das Publikum aus, sang den Refrain von AC/DCs "Highway to Hell" einfach weiter, bis der Strom wieder da war. "You're simply the best" folgte kurz darauf mit dem Tina-Turner-Song das musikalische Lob der Band.

Mingeröder Musikfestival 2018

Mingeröder Musikfestival 2018

„König der Könige“

Weiter ging es mit dem „König der Könige“, wie

King Seppy und seine Flokatis

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per Bandansage angekündigt wurden. Rund um den Sänger mit Krone und Umhang zeigte sich sein „Hofstaat“ in herrliche Flokatis gehüllt. Passend zum Bandnamen und zum Auftritt begannen sie mit Rio Reisers „König von Deutschland“.

King Seppy’s Flokatis beim MMF 2018

King Seppy’s Flokatis beim MMF 2018

„Mingerode, was ist Wacken?“

„Das ist das Wacken Mitteldeutschlands“, hatten der Landtagsabgeordnete Thomas Ehbrecht und der Duderstädter DRK-Kreisverbandsvorsitzende Markus Teichert unabhängig voneinander in Anlehnung an das zeitgleich stattfindende Metalfestival in Schleswig-Holstein erinnert. „Mingerode,

was ist Wacken?

“, gingen die Musiker von King Seppy noch einen Schritt weiter, ehe sie mit Volbeats „Fallen“ einen musikalischen Gruß in den Norden schickten. Auch sie beendeten ihren Auftritt mit einem Kompliment an das Publikum, wie sie es nannten – „Ich wollte dir nur mal eben sagen, dass du das Größte für mich bist ...“ von den Sportfreunden Stiller.

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Die Rock.Boten beim MMF 2018

Die Rock.Boten beim MMF 2018

Musikalische Antwort

Das die Rock.Boten auftreten sollten, war irgendwann nicht mehr zu übersehen. Das Trio hatte seinen Fanclub dabei, der mit großen Fahnen frühzeitig darauf aufmerksam machte. Der Treue ihrer Fans haben die Musiker mit "Eine Liebe, ein Herz eine Familie" längst ein Lied gewidmet. Die Band steht aber auch immer wieder in der Kritik, sie würden einen Rechtsdrall aufweisen – auch weil ihr Deutschrock an die Böhsen Onkelz erinnert. Die Rock.Boten antworten mit "Dichter & Denker" musikalisch darauf: "Links oder rechts, ihr seid die selben Idioten" heißt es im Refrain.

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Zahlreiche Helfer im Einsatz

Der reibungslose Ablauf des Abends war für die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer auf dem Platz mit viel Arbeit verbunden. Bratwurst, Pommes, Pizza und Getränke galt es zuzubereiten. Die Mülleimer mussten regelmäßig geleert und Wertmarkten verkauft werden. Im Rahmenprogramm für Kinder engagierten sich Schülerinnen der Vinzenz-von-Paul-Erzieherfachschule. Für die kleinen Besucher hielten die Organisatoren in dem Bereich auch kostenlose Getränke bereit. Einen eher ruhigen Abend erlebten dagegen die vier Helfer vom DRK-Kreisverband Duderstadt. Es habe einige Insektenstiche gegeben und einen Hitzekollaps, wie Sebastian Raabe mitteilte.

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Start des Busshuttles zum Mingeröder Musikfestival

Start des Busshuttles zum Mingeröder Musikfestival

Shuttle für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Als Premierein der Organisation des Mingeröder Musikfestivals wurde ab 16.35 Uhr ein Busshuttle auf der Strecke zwischen Duderstadt und Gieboldehausen eingesetzt. Mit dem Busangebot wollten die Festival-Organisatoren für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen und die Kampagne „Don’t drink an drive“ unterstützen. „Die ersten drei Touren wurden noch nicht so gut wahrgenommen, danach war der Bus immer voll“, berichtete Rainer Rosenthal, Chef des Busunternehmens Scheithauer Reisen. Insgesamt sei er jeweils sechs Touren in jede Richtung gefahren, erklärte er, als er nachts um 0.40 Uhr die erste Rückfahrt aus Mingerode startete. „Das ist eine gute Idee“, erklärte auch Johannes Fischer, Chef des Sicherheitsdienstes Fischer-Security. Er begleitete Rosenthal auf seiner Tour als Sicherheitsmann. Der Sicherheit im Mingeröder Straßenverkehr soll auch der Erlös des Festivals zugute- kommen. Damit sollen zwei Geschwindigkeitsmesstafeln finanziert werden, hatte André Schwedhelm vom Organisationsteam im Vorfeld mitgeteilt.

Von Rüdiger Franke

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