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Aktionstag zur Bekämpfung von Unfallursachen

Polizei kontrolliert Verkehr im Eichsfeld

Polizeioberkommissar Johannes Weiß (l.) und Polizeihauptkommissar Wolfgang Otto messen die Geschwindigkeit von Fahrzeugen.

Polizeioberkommissar Johannes Weiß (l.) und Polizeihauptkommissar Wolfgang Otto messen die Geschwindigkeit von Fahrzeugen.

Eichsfeld. 174 Geschwindigkeitsverstöße sind am Montag während eines Aktionstages des Polizeikommissariats Duderstadt festgestellt worden. Zwei der Verkehrssünder müssen mit einem Fahrverbot rechnen. Darüber hinaus wurden 109 Fahrzeuge kontrolliert.

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Der Aktionstag im Video:

Aktionstag der Polizei

Aktionstag der Polizei

Hauptunfallursachen

Zu den Hauptunfallursachen im Straßenverkehr zählen zu hohe Geschwindigkeit, Ablenkung am Steuer durch Handynutzung sowie das Fahren unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen, erklärte Polizeioberkommissar Markus Werner. Das Polizeikommissariat Duderstadt überprüfe deshalb während eines Aktionstages genau diese Fehlverhalten. Darüber hinaus stehe auch das Anlegen des Sicherheitsgurtes im Fokus der Kontrollen.

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14 Personen im Einsatz

In Duderstadt und den Samtgemeinden Gieboldehausen und Radolfshausen waren die Beamten in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Landkreises Göttingen im Einsatz, nach Angaben Werners insgesamt 14 Personen. Messstellen zur Überprüfung der Geschwindigkeit wurden an der Bundesstraße 446 im Bereich Seulingen und Seeburg, an der B 27 im Bereich des Krebecker Kreuzes sowie am Breiten Anger in Duderstadt eingerichtet. Darüber hinaus waren Streifen-Teams, unter anderem in zivilen Streifenfahrzeugen unterwegs, um die Unfallursachen durch Verkehrsüberwachung zu bekämpfen und ordnungswidrige Handlungen, wie beispielsweise die Benutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt, zu ahnden.

Bilder vom Aktionstag:

Start an der BBS

„Wir haben morgens um 7 Uhr begonnen“, berichtete Werner. Ein Team habe Autofahrer im Bereich der Berufsbildenden Schulen unter die Lupe genommen. Dabei hätten vor allem Kontrollen in Bezug auf das Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln im Fokus gestanden. „Nach dem Wochenende sind solche Vermutungen durchaus berechtigt“, erklärte der Schichtdienstleiter. Drei Fahrer seien überprüft worden, aber der Verdacht habe sich nicht bestätigt.

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0,3 Promille

Im weiteren Verlauf des Aktionstages, der bis 17 Uhr dauerte, seien an anderen Orten zwei weitere Fahrer zu diesem Aspekt kontrolliert worden. Ein Test sei dabei positiv ausgefallen. Darüber hinaus sei noch ein Fahrer mit 0,3 Promille getestet worden. Damit sei er im Bereich der erlaubten Grenzwerte gewesen und er habe auch keine alkoholtypischen Ausfallerscheinungen gezeigt. „Deshalb durfte er weiterfahren“, sagte Werner.

Besserung gelobt

Die erwischten Fahrer zeigten nach Angaben des Polizeioberkommissars Einsicht gezeigt und Besserung gelobt. Insgesamt kontrollierten die eingesetzten Beamten 109 Fahrzeuge. Dabei seien ihnen elf Gurtverstöße aufgefallen. Eine einfache Bewegung vor Fahrtantritt, die, wenn sie unterbleibt, nicht günstig ist. Das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes koste 30 Euro. Doppelt so viel müssen die drei Fahrer zahlen, die während der Fahrt ihr Mobiltelefon nutzten. „Zu den 60 Euro kommt auch noch ein Punkt in Flensburg“, erklärt Werner.

Blick durch das Lasermessgerät in der Tempo-100-Zone: Die obere Zahl zeigt die Entfernung zum Zeitpunkt der Messung an, die untere die Geschwindigkeit.

Blick durch das Lasermessgerät in der Tempo-100-Zone: Die obere Zahl zeigt die Entfernung zum Zeitpunkt der Messung an, die untere die Geschwindigkeit.

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Verkehrserziehung im Gespräch

Im Bereich der Geschwindigkeitsüberprüfung erhielten die Beamten Unterstützung von Mitarbeitern des Landkreises Göttingen. Während diese eine Kamera einsetzten, waren die Polizisten mit einem Lasermessgerät unterwegs. „Unser Gerät ist auf 1000 Meter geeicht“, erklärte Polizeioberkommissar Johannes Weiß. Gemeinsam mit Polizeihauptkommissar Wolfgang Otto hatte er sich im Bereich des Krebecker Kreuzes postiert. Weiß maß das Tempo, Otto winkte die Temposünder aus dem Verkehr. „Wir identifizieren die Fahrer vor Ort, verbunden mit einem verkehrserzieherischem Gespräch“, erläuterte Weiß. Deshalb gehe es den Beamten nicht um die Masse derer, welche die erlaubte Geschwindigkeit nur knapp überschreiten, sondern um die, die wissentlich deutlich zu schnell fahren ergänzte Otto. „Bei dem Wetter passen aber die meisten Fahrer ihre Geschwindigkeit an.“

Bei Geschwindigkeitskontrollen an den Bundesstraßen 27 und 446 sowie am Breiten Anger in Duderstadt wurden festgestellt:

– 174 Geschwindigkeitsverstöße

– darunter 2 im Bereich eines Fahrverbots

109 Fahrzeuge wurden wegen anderen Unfallursachen kontrolliert. Festgestellt wurden:

– 11 Gurtverstöße

– 3 Handyverstöße

– 5 Tests auf Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln beziehungsweise Alkohol

– davon einer positiv mit 0,3 Promille

Von Rüdiger Franke

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