Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Vorerst kein Etatplan für 2019

„Wir laufen der Zeit hinterher“

Nicht alle Investitionswünsche für 2019 können berücksichtigt werden. Die Stadt muss jeden Euro umdrehen.

Nicht alle Investitionswünsche für 2019 können berücksichtigt werden. Die Stadt muss jeden Euro umdrehen.

Duderstadt. Der Duderstädter Haushaltsplan für 2019 kann in diesem Jahr nicht mehr eingebracht werden. Das ist im Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen und Tourismus parteiübergreifend bemängelt worden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

„Wir laufen der Zeit hinterher“, sagte Lothar Dinges (WDB). Die Fraktionen und Ortsräte würden dadurch vor unnötige Herausforderungen gestellt. Gerd Goebel (CDU) erinnerte an den Beschluss, den Etatplan noch in diesem Jahr vorzulegen. Die starke Belastung der Verwaltung sei anzuerkennen, durch die Verzögerung aber ein Investitionsstau zu erwarten. Auch Andreas Diedrich (CDU) hält eine eine zeitnahe Vorlage für wünschenswert.

Noch keine verlässlichen Zahlen

Aus einigen Bereichen liege noch nicht ausreichendes Zahlenmaterial vor, sagte Kämmerer Hans-Joachim Straub. Aufgrund der enormen Fülle anstehender und wünschenswerter Investitionen seien Folgekostenberechnungen und Wirtschaftlichkeitsvergleiche für alle Projekte zeitnah nicht möglich. Nach aktuellem Stand könnten nicht alle Investitionswünsche Aufnahme in den Haushalt finden. Zur Orientierung hat Straub mit Blick auf Zukunftsvertrag und Genehmigungsfähigkeit eine Vorauswahl getroffen. Nicht dabei sind Um- und Ausbau des Feuerwehrgerätehauses in Duderstadt, Hallenbad-Sanierung, Inklusiver Campus, Busbahnhof-Umgestaltung, Radwegbau Duderstadt-Breitenberg, Dorferneuerung Immingerode und Ausbau „Am Wachteberg“.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Hohes Arbeitsaufkommen

Hans-Georg Schwedhelm (fraktionslos) gab zu bedenken, dass einige Kostenermittlungen nicht mehr aktuell und Mehrkosten zu erwarten seien. Falls die Finanzplanung zu Überlastungen führe, müsse mehr Personal in diesem Bereich eingesetzt werden.

Wie hoch das Arbeitsaufkommen ist, verdeutlichen die 679 Seiten, die in Vorbereitung der Ausschusssitzung vorgelegt wurden. Dazu gehörten Jahresrechnungen, Bewertungsgrundlagen und Gebührenkalkulationen. Für den Abwasserbereich gab es Gegenstimmen und Enthaltungen bei WDB, SPD und Grünen wegen offener Fragen und der Nicht-Veranschlagung einiger Bürger.

Von Kuno Mahnkopf

Mehr aus Duderstadt

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.