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Bürgerinitiative Neu-Eichenberg

Rock-Konzert gegen Logistikgebiet

Die Bürgerinitiative will mit verschiedenen Aktionen gegen das geplante Logistikgebiet mobilisieren.

Die Bürgerinitiative will mit verschiedenen Aktionen gegen das geplante Logistikgebiet mobilisieren.

Neu-Eichenberg.„Logistikgebiet – bleib uns vom Acker“: Das fordern die Mitglieder der Bürgerinitiative in Neu-Eichenberg. Mit einem Rock-Konzert am Sonnabend, 27. Oktober, wollen sie Aufmerksamkeit erregen.

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Um 17 Uhr soll das Konzert mit vier Bands und dem Jongliertheater Hironimus starten. Genius Brain aus Neu-Eichenberg liefert Cover-Rock, Second Chance aus Witzenhausen ist mit Rock und Blues dabei. Soul und Rock gibt es von Freddy & The Ready aus Göttingen, und Killmausky aus Reiffenhausen hat sich der Neuen Deutschen Welle und besonders der Band Ideal verschrieben. Veranstaltungsort ist eine große Wiese im Ortsteil Berge, Neuenröder Straße 1. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Mit der Veranstaltung soll auf das Anliegen der Bürgerinitiative aufmerksam gemacht werden, die sich gegen den geplanten Logistikpark in der nordhessischen Gemeinde wehren will.

Gegen Versiegelung von Ackerland

Die "Bürgerinitiative für ein lebenswertes Neu-Eichenberg" setzt sich seit Monaten für eine Alternative zum geplanten Logistikgebiet in der Gemeinde ein. "Es geht uns ganz entschieden darum, das Gespräch zu suchen und miteinander sachlich und konstruktiv zu reden", sagt Caroline Benzinger von der Bürgerinitiative. In verschiedenen Arbeitskreisen habe man inzwischen Gespräche mit Gemeindevertretern von SPD, CDU und den Grünen geführt. Die Mitglieder der Bürgerinitiative wollen sich vor allem gegen die fortschreitende Versiegelung des Ackerbodens wehren.

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Bürgermeister Jens Wilhelm (SPD) und die Verwaltung haben die Pläne für den Logistikpark in einem offenen Brief an alle Haushalte der Gemeinde mit dadurch entstehenden Einnahmen begründet, die die wirtschaftliche Entwicklung vorantreiben würden und so auch die Eigenständigkeit der Gemeinde sichern könnten. Dem widersprechen die Mitglieder der Bürgerinitiative. Es gebe demnach keine Belege dafür, dass die Eigenständigkeit der Gemeinde vom Logistikpark abhänge, heißt es dort.

Weiterhin habe die Bürgerinitiative eine Bürgerversammlung sowie eine Veranstaltungsreihe geplant, unter anderem mit dem Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber. "Insgesamt haben wir schon eine Menge bewegt", meint Christoph Schade von der Bürgerinitiative. Auch das Rockkonzert solle der Bewegung Raum in der Öffentlichkeit schaffen. "Ich freue mich sehr, dass so tolle Bands auftreten und ein Zeichen gegen das geplante Logistikgebiet setzen", sagt Benzinger.

Von Claudia Nachtwey

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