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Rat der Gemeinde Friedland

SPD will neues Baugebiet in Niedernjesa

In Niedernjesa (Archivbild) könnte ein neues Baugebiet ausgewiesen werden.

In Niedernjesa (Archivbild) könnte ein neues Baugebiet ausgewiesen werden.

Niedernjesa. Ein Baugebiet im Norden oder Nordwesten von Niedernjesa fordert die SPD in einem Antrag. Im Rat der Gemeinde Friedland will sie ihn am Donnerstag, 6. Dezember, im Sporthaus Klein Schneen einbringen. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr.

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„Mir liegen rund zehn Anfragen von jungen Familien aus dem Ort, aber auch von Auswärtigen vor“, erklärt Niedernjesas Ortsbürgermeister Jürgen Rozeck (SPD), der auch dem Gemeinderat angehört. Er hoffe auf 20 neue Bauplätze. Sein Dorf sei aufgrund der Nähe zu Göttingen attraktiv. Ein Radfahrer schaffe die Strecke bis in die Innenstadt in 20 bis 25 Minuten. Mit dem Auto sei man schneller – wenn nicht gerade Berufsverkehr herrsche.

"Die Infrastruktur unseres Orts ist nicht perfekt, sie umfasst aber immerhin einen Kindergarten, eine Bäckerei und einen Friseur", sagt Rozeck. Außerdem gebe es einen Zahnarzt. Die nächsten Supermärkte fänden sich in Groß Schneen sowie an der Benzstraße in Göttingen. Die Gemeinschaft unter den 1100 Einwohnern sei gut, das Vereinsleben rege.

Nicht der erste Anlauf in diesem Jahr

„Der Rat hat in diesem Jahr bereits einmal einen Versuch unternommen, ein Baugebiet mit acht bis zehn Bauplätzen in Niedernjesa auszuweisen“, sagt Rozeck. „Diese Fläche liegt nördlich der Hauptstraße in der Nähe des Friedhofs“, ergänzt Friedlands Kämmerin Elke Löding, die derzeit auch den Fachbereich Bauwesen leitet. Die Gemeinde hätte gern den ganzen Bogen dort bebaut. Der Landkreis habe aber nur für ein Teilstück seine Zustimmung signalisiert. Er wolle die bauliche Entwicklung in der Gemeinde auf Groß Schneen und Friedland konzentrieren.

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„Es ist der Verwaltung und der Kommunalen Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft allerdings nicht gelungen, sich mit der Hand voll Eigentümer zu einigen“, berichtet Löding. Diese hätten nicht verkaufen wollen oder zu viel Geld verlangt. Die Gesellschaft wolle aber nicht viel mehr als den Bodenrichtpreis zahlen, damit die Grundstücke erschwinglich blieben. Die von der SPD jetzt ins Gespräch gebrachten Flächen parallel zur Gartenstraße beim Pumpwerk sowie parallel zur Klothgasse hätten früher im Überschwemmungsgebiet der Leine gelegen. Das sei nicht mehr der Fall, seit der Landkreis das Gebiet neu festgelegt habe. Die Gemeinde setze zudem Hochwasserschutzmaßnahmen um.

Haushalt 2019 und Nachverdichtung

Auf der Tagesordnung der Ratssitzung steht außerdem der Haushalt 2019. In Groß Schneen sollen zwei Bebauungspläne geändert werden, um eine Nachverdichtung zu erleichtern: Einmal geht es um die Bebauung in zweiter Reihe an der Zehntbreite, zum anderen um das Wohngebiet zwischen den Straßen Am Mühlenberg, An der Eiche und Am Beeke.

Von Michael Caspar

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