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Neue Satzung

Dreierspitze für Samtgemeinde-Feuerwehr

Eines der jüngsten Großprojekte in der Feuerwehr der Samtgemeinde: Umbau des Feuerwehrhauses in Rhumspringe.

Eines der jüngsten Großprojekte in der Feuerwehr der Samtgemeinde: Umbau des Feuerwehrhauses in Rhumspringe.

Gieboldehausen. Künftig soll es in der Feuerwehr der Samtgemeinde Gieboldehausen eine Dreierspitze geben. Das sieht der Satzungsentwurf vor, über den der Samtgemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag, 29. November, entscheiden soll. Die Satzungsänderung geht auf Initiative des scheidenden Samtgemeindebrandmeisters Claus Bode zurück.

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„Der organisatorische und bürokratische Aufwand ist von zwei Personen nicht mehr zu schaffen“, so Bode. Die Anforderungen seien in den letzten Jahren immer vielfältiger geworden und ließen sich mit dem Ehrenamt kaum noch vereinbaren, erklärt der langjährige Amtsinhaber. Es gebe zahlreiche Gründe für das gesteigerte Arbeitsaufkommen: Höhere Anforderungen an die Ausbildung, Neuerungen bei der Datenverarbeitung oder umfangreichere Einsatzdokumentation fordern immer mehr Aufmerksamkeit.

„Es wird nicht weniger“

Aber auch die Abstimmung mit der Verwaltung kostet Zeit. Das läge nicht nur an den Großbaustellen der Feuerwehr in den vergangenen Monaten, wie beispielsweise den Neubauten in Rhumspringe und Bilshausen. Die sind weitestgehend abgeschlossen, aber „es wird nicht weniger“, kann Bode schon jetzt vorhersehen. Ein Blick in den Haushaltsplan für das kommende Jahr verrät, was aktuell in Planung ist: Germershausen bekommt einen Anbau und in Krebeck, Lütgenhausen, Obernfeld und Rüdershausen soll ebenfalls an den Immobilien saniert werden.

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Neu für die ehrenamtlichen Brandbekämpfer ist auch eine Software, mit der die Freiwilligen Feuerwehren landesweit ihre Einsätze dokumentieren sollen. In Kombination mit den gestiegenen Anforderungen an den Detailreichtum der Berichte fallen bei den Rettungskräften auf Gemeinde- wie auf Ortsebene auch hier zusätzliche administrative Aufgaben an. Die Liste der weiteren Beispiele, die Bode anführen könnte, ist lang.

Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen

Der entscheidende Passus in der Satzung hingegen fällt kurz und knapp aus: „Es kann auf Verlangen durch die Samtgemeinde Gieboldehausen oder nach entsprechender Beschlussfassung des Gemeindekommandos ein zweiter stellvertretender Gemeindebrandmeister ernannt werden.“ Mit der Satzungsänderung soll also die Möglichkeit geschaffen werden, die Aufgabenfelder auf mehrere Schultern zu verteilen und den Einzelnen zu entlasten. „Idealerweise bekommt dann jeder seinen Schwerpunkt, um den er sich intensiv kümmern kann“, hofft Bode.

Mit der Neufassung der Satzung will die Feuerwehr Gieboldehausen außerdem die Grundsätze und die Struktur der Kinder- und Jugendfeuerwehren auf den aktuellen Stand bringen. Hierbei handele es sich aber vor allem um redaktionelle Änderungen, erklärt der Samtgemeindebrandmeister. Der Bauausschuss hat der Vorlage der Verwaltung in seiner jüngsten Sitzung bereits einstimmig zugestimmt. Der Samtgemeinderat tagt am Donnerstag ab 18.30 Uhr im Sitzungssaal in der Hahlestraße 1.

Von Markus Scharf

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