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Hainberg Gymnasium

800 Schüler demonstrieren für Sanierung

800 Teilnehmer demonstrieren für die Sanierung des Neubaus des Göttinger Hainberg-Gymnasiums.

800 Teilnehmer demonstrieren für die Sanierung des Neubaus des Göttinger Hainberg-Gymnasiums.

Göttingen. Etwa 800 Schüler und Lehrer des Hainberg Gymnasiums (HG) haben am Donnerstag gegen 16 Uhr vor dem Neuen Rathaus in Göttingen für die Sanierung des sogenannten „Neubaus“ demonstriert. Das 56 Jahre alte Gebäude sei in einem sehr schlechten Zustand, erklärte Schulleiter Georg Bartelt. So seien beispielsweise viele Fenster derart Marode, dass sie nicht mehr geöffnet werden könnten. „Im Sommer waren es über 30 Grad in den Klassenzimmern, jetzt in der kalten Jahreszeit frieren die Schüler wegen der mangelhaften Isolierung“, so Bartelt.

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Lüften nicht möglich

Sichtlich aufgebracht protestierten die Schüler pünktlich zum Beginn der Sitzung des Schulausschusses vor dem Neuen Rathaus. Auch einige Eltern begleiten die Protestaktion, darunter Ingo Mauritz und Simone Detterbeck, Vorstandsmitglieder des Schulelternrats. „Die Lernsituation ist unmöglich“, beschrieb Mauritz die Lage im Gymnasium. „Die Kinder sitzen mit Jacken und Schals im Unterricht und im Sommer konnten sie bei der Hitze nicht einmal lüften“, ergänzte Detterbeck.

HG-Protest

HG-Protest

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Bereits 2006 wurden die Sanierung des "Neubaus" von der Schule beantragt, seitdem sei sie jedoch immer wieder verschoben worden, so Bartelt. Im Juli seien dann im Etatplan 2019/20 Mittel für Planung und anschließenden Arbeiten vorgesehen gewesen. Jedoch waren die Gelder im aktuellen Haushaltsplan nicht mehr enthalten. Vor 10 Tagen überreichten deshalb Vertreter des HG Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) 1125 Protestbriefe.

Von Max Brasch

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