Parken in der Innenstadt

Bauausschuss lehnt neues Parkhaus im Wallbereich ab

ID 2013-02-3464 Weihnachtseinkaufstrubel in der Innenstadt und Parken

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Göttingen. Mit knapper rot-grüner Mehrheit ist der Bauausschuss des Rates der Verwaltung gefolgt, die von der CDU in einem Antrag geforderte Erhöhung der Stellplatzanzahl in der Innenstadt abzulehnen. Damit sollte die Verwaltung aufgefordert werden, für ein weiteres Parkhaus im Innenstadtbereich denkbare Standorte innerhalb wie knapp außerhalb des Walls zu benennen.

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„Ein neuer Standort für den ruhenden Verkehr kann durch eine Tiefgarage unterhalb des Albaniplatzes entstehen“, erläutert die Verwaltung. Erste Überlegungen dazu gebe es bereits im Zusammenhang mit der Rahmenplanung zur Stadthalle. Hier könnten die Stadtwerke Göttingen als Betreiber auftreten. Ein positives Ergebnis einer noch durchzuführenden vertieften wirtschaftlichen Analyse wäre, so die Verwaltung weiter, aber Voraussetzung. „Weitere potentielle neue Standorte für den ruhenden Verkehr sind im engeren Innenstadtbereich nicht vorhanden“, heißt es in der Verwaltungsantwort.

Investiren bekunden Interesse

Die CDU beruft sich auf Untersuchungen und Befragungen, die „deutlich“ gezeigt hätten, „dass die Erreichbarkeit der Innenstadt von vielen Besuchern bemängelt wird“. Künftig werde der Bedarf durch die weitere Innenstadtentwicklung noch weiter steigen, meint die CDU und nennt einen „Hotelneubau im Stumpfebiel, Abriss und Neubau des Gothaer Hauses sowie Umbau und Umnutzung des großen Sparkassenkomplexes zwischen Gänseliesel und Prinzenstraße“ sowie „neue kulturelle Anziehungspunkte wie Forum und Wissen und Kunstquartier“, die weitere Besucher nach Göttingen bringen sollen. „Unter diesen Bedingungen ist es kein Wunder, dass verschiedene Investoren ihr Interesse an einem Parkhausneubau bekundet haben. Im Interesse der Innenstadt und in der Verantwortung des Oberzentrums gilt es nun, zügig für mindestens einen Standort die planerischen Voraussetzungen zu schaffen.“

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Verweis aufs Innenstadtleitbild

Die Verwaltung verweist zudem auf das vom Rat 2011 beschlossene Innenstadtleitbild. Darin sei das Ziel formuliert, bedarfsgerechte und nutzungsfreundliche Stellplatzangebote für Anwohner und Besucher der Innenstadt zu schaffen. Dies geschehe bei jeder konkreten Umbaumaßnahme in Abwägung mit weiteren Belangen, die ebenfalls im Innenstadtleitbild festgeschrieben seien: etwa die Förderung der Aufenthaltsqualität für den Fußgängerverkehr und Erhöhung der Anzahl an Abstellanlagen für Fahrräder.

Aktuell gebe es diverse Parkplätze in den Randbereichen der Innenstadt, die der Öffentlichkeit in akzeptabler Entfernung für Fußgängerinnen und Fußgänger zum Wochenendparken zur Verfügung stünden, heißt es weiter.

Weitere Themen aus dem Bauausschuss:

Zimmermannstraße

Ostviertel

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Nikolausberger Weg

Von Michael Brakemeier

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