Forschung

Bedrohte Wissenschaftler können an der Uni Göttingen forschen

Ansicht und Themenfoto Aula am Wilhelmsplatz mit Straßenschild Wilhelmsplatz

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Göttingen. Erneut können bedrohte Wissenschaftler an der Universität Göttingen forschen. Drei von deutschlandweit insgesamt 29 neuen Stipendien der Philipp-Schwartz-Initiative gehen nach Göttingen, wie die Universität am Freitag mitteilte. Damit habe die Hochschule seit Beginn des Programms im Jahr 2016 insgesamt acht Stipendien einwerben können.

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Die Philipp-Schwartz-Initiative unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Schutz in Deutschland suchen, weil in ihren Heimatländern Krieg oder Verfolgung drohen. Sie wurde 2016 von der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen, jedes Jahr werden bis zu 50 Stipendien für jeweils 24 Monate vergeben. Ausschlaggebend für die Vergabe sind neben der Qualifikation der Forschenden die wissenschaftlichen Möglichkeiten und die Perspektiven für einen erfolgreichen beruflichen Neustart in Deutschland.

An der Universität Göttingen werden die drei Wissenschaftler ab Juli in der Iranistik, der Medizin und am Lichtenberg-Kolleg forschen – Forschungsschwerpunkte des Kollegs sind Menschenrechte, Aufklärung, Modern Jewish Studies und politische Ideengeschichte.

Aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie würden die neuen Stipendiaten zunächst von zu Hause aus arbeiten, hieß es. Alle befänden sich bereits in Deutschland.

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Von epd

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