Modellprojekt endet

Berufsorientierung im Unterricht in Südniedersachsen

Projektbeteiligte des "Regionalen Berufswahlnetzwerks Sekundarstufe II".

Projektbeteiligte des "Regionalen Berufswahlnetzwerks Sekundarstufe II".

Göttingen. Das „Regionale Berufsnetzwerk Sekundarstrufe II“ hat auf einem letzten Netzwerktreffen die Ergebnisse seiner über zweijährigen Entwicklungsarbeit reflektiert. Durch das Modellprojekt soll Schülern der gymnasialen Oberstufe und Berufsschulen die Berufsentscheidung erleichtert werden.

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„Unser Ziel war es, nicht nur Hilfen zu entwickeln, die es erleichtern, sich für einen Beruf zu entscheiden, sondern auch, dass die getroffene Entscheidung nachhaltig ist“, sagt Projektleiterin Ilka Petersmann von der Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR). Gemeinsam mit der kAöR, der Berufsberatung für Abiturienten der Agentur für Arbeit in Göttingen, der Stadt und dem Landkreis Göttingen, dem Landkreis Northeim, der Bildungsregion Göttingen und dem Institut für Bildung und Erziehung (IBE) haben 19 Schulen Unterrichtsbausteine zur besseren Berufs- und Studienorientierung entwickelt.

Die Schulen haben getestet, wie die Bausteine in das schuleigene Konzept integriert werden könnten. Zur Unterstützung hat das Netzwerk einen „Baustein-Katalog“ erarbeitet. „Die Aufgabe für die Zukunft muss sein, die Berufsorientierung in allen Fächern zu verankern, aber auch Lehrerinnen und Lehrer angesichts knapper Ressourcen an den Schulen für die Berufs- und Studienorientierung zu begeistern und zur Umsetzung zu motivieren“, sagt Lüder Sudmann von der Bildungsregion Südniedersachsen. Einige Schulen setzen die Bausteine bereits seit diesem Schuljahr um.

Dabei war es besonders erfolgreich, wenn Altersgenossen in den Schulen von ihren Erfahrungen bei der Entscheidung für eine Ausbildung oder ein Studium zu berichten, teilt das Netzwerk mit. „Der Erfolg dieses Formats liegt darin, dass sich Schülerinnen und Schüler gezielt auf das Treffen vorbereiten müssen. Sie setzen sich mit der Frage auseinander, was sie von dem Botschafter oder Botschafterin wissen wollen und nähern sich so dem jeweiligen Berufsbild“, sagt Oliver Sassin von der Paul-Gerhardt-Schule Dassel. Die Ergebnisse sollen die Schüler in einem Portfolio dokumentieren, das auch digital bereitgestellt werden soll.

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Das Netzwerk endet Ende Februar kommenden Jahres. Zum Abschluss wird in Kooperation mit dem IBE die Gießener Ausstellung "Mathematik zum Anfassen" gezeigt. Schulklassen können die Ausstellung von Montag bis Sonnabend, 4. bis 16. Februar, in der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule, Schulweg 22 in Göttingen, besuchen. Nach Ende der Netzwerkarbeit unterstützt die Bildungsregion Südniedersachsen weiterhin die Schulen und außerschulischen Partner.

Von Norma Jean Böger

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