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Allgemeinverfügung geändert

Die Maskenpflicht wird im Landkreis Göttingen angepasst

Die Allgemeinverfügung des Landkreises Göttingen zur Maskenpflicht wird angepasst.

Die Allgemeinverfügung des Landkreises Göttingen zur Maskenpflicht wird angepasst.

Landkreis Göttingen. Die Allgemeinverfügung des Gesundheitsamtes zur Maskenpflicht wird im Landkreis Göttingen am Dienstag aufgehoben. Das teilte die Pressestelle des Landkreises in einem Schreiben am Montagnachmittag mit. Damit entfalle aber nicht generell die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, heißt es, denn die Landesbestimmungen würden weiterhin gelten. Es werde aber die Möglichkeit für gezielte, also bedarfsgerecht verschärfte und zugleich örtlich begrenzte Vorgaben geschaffen.

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Das bedeute, dass zum Beispiel Schulen oder andere Einrichtungen von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und eine Maskenpflicht weiterhin einfordern könnten, erläutert Landkreis-Sprecher Ulrich Lottmann. Die Maskenpflicht besteht unverändert für Kunden von Geschäften und Einkaufscentern, Wochenmärkten, Abhol- und Lieferdiensten, Apotheken, Sanitätshäusern, Dienstleistungsein-richtungen sowie für öffentliche Verkehrsmittel inklusive Haltestellen und Aufenthaltsbereiche. Das sei per Landesverordnung vorgeschrieben und gelte damit auch für den Landkreis inklusive der Stadt Göttingen, so Lottmann.

Pauschalvorgaben werden dem regionalen Infektionsgeschehen nicht mehr gerecht

Darüber hinaus hatte das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen das Tragen ei-ner Mund-Nasen-Bedeckung unter anderem für alle Krankenhäuser und Heime, medizinische Behandlungen, Besuche kommunaler Verwaltungen, Schulgrundstücke und -flure, Sitzungen von kommunalen Vertretungen (Räte und Kreistag) und bestimmte Tätigkeiten vorgeschrieben. Diese pauschalen Vorgaben würden dem regional sehr unterschiedlichen Infektionsgeschehen beziehungsweise den spezifischen örtlichen Bedingungen nicht mehr gerecht. Deshalb werde die Allgemeinverfügung aufgehoben.

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Um den Erfolg der bisherigen Schutzmaßnahmen nicht zu gefährden, empfehlen Stadt- und Kreis-verwaltung exponierten Einrichtungen, von sich aus das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen vor-zugeben. Beispielhaft gelte unverändert eine Maskenpflicht für Besuche in den Kreishäusern Göttingen und Osterode, wie auch im Neuen Rathaus und den Dienststellen der Stadt Göttingen.

Auch weitere Gemeindeverwaltungen im Kreisgebiet fordern das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, auf die Maskenpflicht wird jeweils an den Eingängen der Rathäuser und Dienststellen hingewiesen. Eine entsprechende Empfehlung geben die Stäbe für außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Göttingen und des Landkreises auch für die Schulen sowie für Heime für Ältere, Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung.

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Von Tobias Christ/r

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