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Südliche Feldmark

Grüner Gürtel im Süden der Stadt

Ein erster Schritt zum Grüngürtel: Mitglieder der vier Göttinger Rotary-Clubs pflanzen Mitte November südlich von Geismar eine Streuobstwiese mit 15 Bäumen.

Ein erster Schritt zum Grüngürtel: Mitglieder der vier Göttinger Rotary-Clubs pflanzen Mitte November südlich von Geismar eine Streuobstwiese mit 15 Bäumen.

Göttingen.Erstrecken soll sich der Grüngürtel vom Waldgebiet südöstlich von Geismar bis hin zum Flüthewehr westlich der B 27. Genau ist das Gebiet allerdings noch nicht festgelegt. Wie nahe der umgestaltete Gürtel an die Bebauung heranrücken soll, ist ebenfalls noch nicht entschieden.

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Ein erster Schritt ist hingegen schon getan: Im November eine Streuobstwiese mit 15 Bäumen am Ortsausgang von Geismar gepflanzet. Langfristiges Ziel ist ein Grüngürtel am gesamten südlichen Stadtrand Göttingens. Damit soll die biologische Vielfalt in der Feldmark Geismar/Diemarden deutlich verbessert werden. Das Projekt geht auf eine Anregung der Grünen zurück und wird zum Teil von der Universität Göttingen, aber hauptsächlich von einem Göttinger Landschaftsbaubüro geplant. Entstehen solle ein Grüngürtel mit Pflanzinseln, neuen Wegen und Erholungsflächen. Dabei sollen landwirtschaftliche Nutzung, Naturschutz und Naherholung in einen sinnvollen Einklang gebracht werden.

„Die aus der Landwirtschaft resultierende Strukturarmut“, so die Bestandsaufnahme der Stadtverwaltung, „beeinträchtigt die Landschaftsbildqualität und Erholungseignung.“ Die Planung „Grüngürtel im Göttinger Süden“ hat eine Art „grünes Band“ zum Ziel. Dabei soll die Strukturvielfalt in dem derzeit weitgehend ausgeräumten landwirtschaftlich genutzten Gebiet angereichert werden, wobei die landwirtschaftliche Bewirtschaftung weiterhin stattfinden soll. Dabei sollen die bereits vorhandenen Wegeverbindungen genutzt und, falls notwendig, bei schlechter Oberflächenbeschaffenheit saniert werden. Ein Problem: Die bestehenden Wegeverbindungen verlaufen überwiegend in Nord-Süd-Richtung, Querverbindungen fehlen weitgehend. Solche sollen neu geschaffen werden. Geplant sind außerdem neue Gartenflächen für Gemeinschaftsgärten, das Anlegen von landschaftsbildprägenden Elementen, die ökologische Aufwertung von Gewässern wie des Landwehrgrabens, des Bruchweggrabens und der Leine. Auch Aufenthaltsbereiche sollen neu geschaffen werden. Sportplätze oder eine Parkanlage hingegen sind für den Grüngürtel nicht vorgesehen.

Außer dem Grüngürtel südlich von Geismar stehen unter anderem ein Grundsatzbeschluss zur Oberflächenqualität von Radverkehrsanlagen und das Thema Verkehrsberuhigung in Esebeck auf der Sitzung des Umwelt- und Klimaschutzausschusses am Dienstag, 23. Januar. Weitere Themen sind die Fortsetzung des Busangebotes zum Ausflugs- und Naherholungsgebiet „Am Kehr“ und die Möglichkeiten zur Konvertierung von konventionell gepflegten artenarmen Grünflächen in ökologisch wertvollere Flächen. Die Sitzung in Raum 118 des Neuen Rathauses beginnt um 16 Uhr.

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Von Matthias Heinzel

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