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Paragraf 219a

Kundgebung: Bündnis streikt für sexuelle Selbstbestimmung

Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung hat für Sonnabend eine Kundgebung angemeldet. Im vergangenem Jahr demonstriere das Bündnis „Wir sind laut“ in Göttingen gegen die Paragrafen 219 und 219a.

Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung hat für Sonnabend eine Kundgebung angemeldet. Im vergangenem Jahr demonstriere das Bündnis „Wir sind laut“ in Göttingen gegen die Paragrafen 219 und 219a.

Göttingen.Das Göttinger Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung hat für Sonnabend, 26. Januar, eine Kundgebung unter dem Motto "Paragrafen 219a und 218 wegstreiken" angemeldet. Die Kundgebung soll um 13 Uhr am Gänseliesel beginnen. Diese Kundgebung ist nach Angaben des Bündnisses Teil des bundesweiten Aktionstags verschiedener Bündnisse für sexuelle Selbstbestimmung.

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Brief an Göttinger Bundestagsabgeordnete

Ab 13.30 Uhr werden mehrere Redner erwartet. Unter anderem wird sich Nora Szász, angeklagte Ärztin aus Kassel zu Wort melden. Außerdem werden Ute Wiese-Hast von pro familia Göttingen und Ina Jacobi vom Göttinger Frauenforum sprechen. „Wir wollen den § 219a und § 218 wegstreiken - bei der Kundgebung am Samstag, am bundesweiten Frauenstreik zum 8. März und darüber hinaus“, erklärt eine Sprecherin des Bündnisses. Der Paragraf 219a des Strafgesetzbuches sei unzeitgemäß und seine Abschaffung überfällig. Das sei auch der Mehrheit des Bundestags bewusst. „Trotzdem ist diese dran und drauf, einem sogenannten „Kompromiss“ zuzustimmen, in dem der Straftatbestand der Information über den Schwangerschaftsabbruch weiterhin Bestand hat und darüber hinaus der Abtreibungslobby nach dem Mund geredet wird. Das müssen wir verhindern“, heißt es in der Mitteilung.

Daher sei zum einen die Kundgebung angemeldet wurden und zum anderem soll im Anschluss an die Kundgebung ein offener Brief an die Göttinger Bundestagsabgeordneten versendet werden. Während der Kundgebung werde das Göttinger Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung zudem weitere Unterstützungsunterschriften sammeln.

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Von Vera Wölk

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