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„Dorf ist nicht gleich Dorf“

Neues Qualifizierungsmodul für Dorfmoderatoren

Teilnehmer der Qualifizierung „Dorf ist nicht gleich Dorf“ in Mariaspring.

Teilnehmer der Qualifizierung „Dorf ist nicht gleich Dorf“ in Mariaspring.

Göttingen. Nach Angaben des Landkreises Göttingen bieten die ländliche Erwachsenenbildung (LEB) und die Freie Altenarbeit Göttingen e.V. (FAG) ein neues Qualifizierungsmodul mit dem Titel "Dorf ist nicht gleich Dorf" für Dorfmoderatoren aus Südniedersachsen an. An jeweils zwei Wochenenden geht es dabei um die sogenannte Dorfbiografie: Wie hat sich mein Dorf entwickelt und wo soll es hingehen? Welche Rolle spielt meine eigene Biografie im Dorfentwicklungsprozess?

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Ein erster Qualifizierungsdurchgang zur Beantwortung dieser Fragen fand Anfang November in der Ländlichen Heimvolkshochschule Mariaspring im Flecken Bovenden statt. Im kommenden Jahr werden zwei weitere Qualifizierungsdurchgänge als Vertiefungsmodule angeboten. Interessierte, bereits qualifizierte Dorfmoderatoren können sich bei Regina Meyer, Landkreis Göttingen, unter Telefon 0551/525-2805 anmelden. Hier können sich auch Interessierte für das Basismodul der Dorfmoderation anmelden.

Aufgaben und Ziele von Dorfmoderatoren

Ein Dorfmoderator kann die Dorfgemeinschaft in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den Vereinen dabei unterstützen, Menschen im Dorf zu motivieren, zu aktivieren und Netzwerkstrukturen aufzubauen. Zudem unterstützt ein Dorfmoderator bei der Moderation und Dokumentation von Dorfversammlungen und vermittelt zwischen modernem und traditionellem Dorfleben.

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Beim ersten Qualifizierungsdurchgang in Mariaspring waren 15 bereits ausgebildete Dorfmoderatoren aus den Landkreisen Göttingen, Northeim, Goslar und Holzminden für zwei Tage unter der Leitung von Sandra Lindemann (HAWK) und Jascha Jennrich (LEB) zusammengekommen.

Zweites Qualifizierungswochenende Ende Januar

Wie die Kursleiter berichten, sei die im Kurs thematisierte Beschäftigung mit der Dorfgeschichte für einige Teilnehmer schon lange selbstverständlich gewesen – wohingegen die Thematisierung der eigenen Biografie für viele neu war. Andere hätten mit dem Dorfanalyseschema, das zur Erhebung geschichtlicher Fakten an die Teilnehmer verteilt worden war, nicht so viel anfangen können. Diese Teilnehmer könnten sich auf das zweite Qualifizierungswochenende, das Ende Januar stattfinden wird, konzentrieren: Dann wird es um das „Morgen“ im Dorf gehen, und das eigene Dorf mit seinen heutigen Herausforderungen und Ideen wird vermehrt im Fokus stehen.

Damit sich die Dorfmoderatoren auch nach den Qualifizierungen austauschen können, gibt es vierteljährliche Vernetzungstreffen.

Von Nora Garben / R

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