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Neuer Vorschlag im Konflikt um Rote Straße

Nier statt Köhler als Vermittler

Gerd Nier soll zwischen Bewohnern der Roten Straße und dem Studentenwerk vermitteln.

Gerd Nier soll zwischen Bewohnern der Roten Straße und dem Studentenwerk vermitteln.

Göttingen.Das Studentenwerk habe den Vorschlag, „eine dritte Instanz mit in die Verhandlungen zu nehmen“, per Mail erhalten und werde sie besprechen, sagte Sprecher Steve Saleh am Freitag. Man stehe einem Treffen mit Gerd Nier aufgeschlossen gegenüber. Allerdings habe man dem Schreiben nicht entnehmen können, welche konkrete Funktion Nier übernehmen solle. Dort sei er mal als „Beisitzer“, „Beobachter“, als „vermittelnde Person“ oder „neutraler Beobachter“ bezeichnet worden.

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In dem Schreiben bekräftigten die Bewohner ihren Wunsch, dass möglichst zeitnah der konkrete Verlauf der Sanierung ihrer Häuser mit dem Studentenwerk Göttingen geplant werde. „Der Wirbel um den Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler als Vermittler wirkt wie ein weiterer Versuch des Studentenwerks, die dringend notwendige Sanierung unserer Häuser künstlich in die Länge zu ziehen“, so eine Sprecher der Bewohner. Köhler sei als oberster Repräsentant der Stadt Göttingen unter anderen politisch verantwortlich für den Erhalt sozialen Wohnraums und nehme so keine wertneutrale Position ein.

Nier hingegen habe bereits in der Vergangenheit Konflikte zwischen studentischen Mietern und dem Studentenwerk begleitet, heißt es in dem Schreiben. Dem entgegnete das Studentenwerk am Freitag, dass es ein solches Engagement zumindest während der Amtszeit von Jörg Magull als Geschäftsführer des Studentenwerkes nicht gegeben habe.

Von Markus Scharf

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