Verwaltungsausschuss stimmt zu

Radweg Esebeck-Elliehausen wird gebaut

Esebeck/Elliehausen. Die Strecke ist gefährlich: Auf der schmalen Straße zwischen Elliehausen und Esebeck sind täglich etwa 5000 Fahrzeuge unterwegs, bei der Polizei gilt sie als Unfallschwerpunkt. Um die Fahrradfahrer von der Straße zu bringen, wünscht sich der Ortsrat Elliehausen/Esebeck seit langem einen eigenen Radweg.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

780 Meter entlang der Straße

Der soll nun gebaut werden, hat der städtische Verwaltungsausschuss entschieden. Im Radverkehrsentwicklungsplan der Stadt Göttingen ist der Abschnitt als regionale Hauptroute ausgewiesen, der Neubau eines Geh- und Radweges entlang der Kreisstraße 37 und die Herrichtung vorhandener Wirtschaftswege als wichtige Infrastrukturmaßnahme definiert. Die Planung sieht vor, ab dem Ortsausgang Esebeck in Richtung Elliehausen auf einer Länge von etwa 780 Metern einen 2,50 Meter breiten, gemeinsamen Geh-und Radweg parallel zur Kreisstraße auf zurzeit noch landwirtschaftlich genutzten Flächen zu bauen.

Im Anschluss soll ein vorhandener Wirtschaftsweg auf einer Länge von etwa 1,2 Kilometern bis zur Diedershäuser Straße hergerichtet werden. Dieser Weg soll auf einer Breite von 3,50 Metern asphaltiert werden, um ein komfortables Befahren für den Radverkehr zu ermöglichen. Um Konflikte mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen auszuschließen, werden mehrere Ausweichstellen angelegt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

730000 Euro Baukosten

Die Baukosten betragen nach derzeitigen Stand etwa 730000 Euro einschließlich Grunderwerbskosten und Kosten für die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Die Planungskosten beziffert die Stadt mit etwa 85000 Euro. Die Verwaltung rechnet mit einer Förderung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Wie der Geh- und Radweg im Detail ausgeführt wird, wird im notwendigen Planfeststellungsverfahren festgelegt, das nun durch die Stadtverwaltung eingeleitet wird. Es beinhaltet eine vierwöchige öffentliche Auslegung, die voraussichtlich im Frühjahr 2019 beginnt. Während der Auslegung und bis zu zwei Wochen nach dem Ende der Auslegungsfrist können von Betroffenen und Trägern öffentlicher Belange Anregungen und Bedenken vorgetragen werden, die dann in einem Erörterungstermin besprochen werden können. Nach Abschluss des Verfahrens wird das Ergebnis dem Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke mitgeteilt.

Von Matthias Heinzel

Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen