Groner Resolution

Rechter Gesinnung entgegentreten

Rechte Demonstranten wollen am 18. August durch Grone marschieren. Der Gegenprotest formiert sich.

Rechte Demonstranten wollen am 18. August durch Grone marschieren. Der Gegenprotest formiert sich.

Grone. Der Stadtteil werde es nicht zulassen, dass diskriminierende Äußerungen das friedliche Zusammenleben in Grone vergiften, so Ortsbürgermeisterin Birgit Sterr. Äußerungen, wie sie schon im Vorfeld von Neu-Republikaner Jens Wilke zu hören gewesen seien, müsse entgegengetreten werden. Der Ortsrat rufe daher alle Bürger dazu auf, sich am friedlichen und demokratischen Protest gegen die Kundgebung der Rechtsextremisten zu beteiligen.

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Gleichlautend hatte sich bereits zuvor eine deutliche Mehrheit im Göttinger Stadtrat zu dem bevorstehenden Aufmarsch der Rechtsextremisten geäußert. „Ihr Ziel, die Gesellschaft und die hier lebende Menschen aufgrund ihrer Nationalität, Herkunft, Religion oder Weltanschauung zu spalten, dürfen sie nicht erreichen.“ Man werde nicht zusehen, wie Nazis bei uns lebende Menschen diskriminieren wollen, heißt es in der Resolution, die am 17. August im Rat der Stadt verabschiedet werden soll.

Unterstützung durch „Bündnis gegen Rechts“

Bereits im Vorfeld hatten sich Vertreter von Groner Vereinen, Institutionen, Gemeinden und der Politik auf Gegenveranstaltungen verständigt. Zwischen Nachbarschaftszentrum und Jona-Gemeinde soll um 14 Uhr ein Stadtteilfest beginnen, um das „bunte, friedliche, vielfältige und tolerante Grone“ zu zeigen. Außerdem werde eine politische Kundgebung angemeldet. Der DGB-Vorsitzende Lothar Hanisch kündigte an, dass das Göttinger „Bündnis gegen Rechts“ die Groner Aktionen unterstützen werde.

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Nach Angaben der Stadtverwaltung würden Deisterstraße und Siekweg während der Demonstration gesperrt. Die Kasseler Landstraße ist nur stadtauswärts passierbar. Per Flugblatt wird die Polizei die Anwohner vorab informieren.

Von Markus Scharf

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