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Faire Woche in Göttingen

Schüler setzen sich für fairen Handel ein

Schüler der Unesco-Projektklasse "6 UP" sammeln bei der Fairen Woche Spenden für ein Klimaschutzprojekt der Schule.

Schüler der Unesco-Projektklasse "6 UP" sammeln bei der Fairen Woche Spenden für ein Klimaschutzprojekt der Schule.

Göttingen. Als Mohrrüben und Schnecken verkleidet sind Schüler der Unesco-Projektklasse "6 UP" des Hainberg-Gymnasiums am Freitag in der Innenstadt unterwegs gewesen, um Passanten zum Thema Klimawandel und fairem Handel zu interviewen sowie selbst gebastelte und kleine, fair gehandelte Geschenke von Contigo gegen eine Spende abzugeben. Die Aktion bildete den Auftakt zur Fairen Woche, die von der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Region Göttingen organisiert wird.

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Passantin Pia Becker wurde fündig: Gegen eine Spende durfte sie sich etwas aus dem "Bauchladen" der Schüler aussuchen.

Passantin Pia Becker wurde fündig: Gegen eine Spende durfte sie sich etwas aus dem "Bauchladen" der Schüler aussuchen.

Sowohl die Faire Woche als auch der sogenannte „Carrotmob“ sind bundesweite Aktionen. „Als Karotten verkleidet locken wir Leute an, damit sie was für den Klimaschutz und gegen den Klimawandel tun“, erklärte Schülerin Sara. Wie Klimawandel und fairer Handel zusammenhängen, wurde auf Informationstafeln beschrieben.

An einem Verkostungsstand konnten Passanten mit verbundenen Augen testen, ob sie den Unterschied zwischen fair gehandelter und konventioneller Schokolade erkennen können. Die Gelegenheit nutzten die Sechstklässler, die als Fair-Trade-Botschafter zertifiziert sind, um auf verschiedene fair gehandelte Produkte hinzuweisen und die Besucher über das Konzept aufzuklären. „Wir wollen mitmachen, weil Klimaschutz gut für die Welt ist“, sagte die elfjährige Anna aus der Projektklasse über das Engagement der HG-Schüler.

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Am Verkostungsstand testeten die Schüler des Hainberg-Gymnasiums, ob Passanten den Unterschied zwischen fair gehandelter und konventioneller Schokolade schmecken konnten.

Am Verkostungsstand testeten die Schüler des Hainberg-Gymnasiums, ob Passanten den Unterschied zwischen fair gehandelter und konventioneller Schokolade schmecken konnten.

Auf dem Marktplatz gab es außerdem noch einen Kuchenstand, Fair-Domino und am Stand des Entwicklungspolitischen Zentrums (Epiz) ein Quiz zu Sport und Fairem Handel.

Spenden fließen in Klimaschutzprojekt

Das Geld aus den Spenden soll in ein Klimaschutzprojekt am Hainberg-Gymnasium (HG) fließen, berichtete Klassenlehrerin und Unesco-Koordinatorin Anne Weiß. Denkbar sei beispielsweise die Einführung von „Fair-Cups“ am Schulkiosk. Diese wiederverwendbaren Becher sollen Plastikbecher ersetzen und dann wie bei einem Pfandflaschen-System an zahlreichen Stellen in Göttingen wieder zurückgegeben werden können.

Als echter Publikumsmagnet erwies sich am Mittag die Jazztified-Bigband des HGs. Viele Passanten blieben stehen, um das Konzert zu sehen, und kamen so mit den Schülern ins Gespräch.

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Die Jazztified-Bigband war ein Publikumsmagnet.

Die Jazztified-Bigband war ein Publikumsmagnet.

Zu den Gästen, die gekommen waren, um die Faire Woche zu unterstützen, gehörten außer den Stillen Hunden, Schauspielern des Deutschen und Jungen Theaters auch die Basketballerinnen Klaudia Grudzien, Cory Coleman und Verdine Warner von den Flippo Baskets sowie deren Trainer Giannis Koukos. Ex-BG-Spieler Harper Kamp war mit seiner kleinen Tochter Marli ebenfalls auf dem Marktplatz unterwegs. Angekündigt waren zudem der M-Chor des Hainberg-Gymasiums sowie die Ballettschule art la danse.

Die Basketballerinnen Klaudia Grudzien, Cory Coleman und Verdine Warner von den Flippo Baskets sowie deren Trainer Giannis Koukos gemeinsam mit Ex-BG-Spieler Harper Kamp, dessen Tochter Marli sowie Lehrer und Schüler des Hainberg-Gymnasiums.

Die Basketballerinnen Klaudia Grudzien, Cory Coleman und Verdine Warner von den Flippo Baskets sowie deren Trainer Giannis Koukos gemeinsam mit Ex-BG-Spieler Harper Kamp, dessen Tochter Marli sowie Lehrer und Schüler des Hainberg-Gymnasiums.

Von Nora Garben

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