Corona

Weitere Testzentren im Landkreis Göttingen in Vorbereitung

Am Universitätsklinikum ist bereits ein Testzentrum eingerichtet, zwei weitere sollen im Landkreis Göttingen folgen.

Am Universitätsklinikum ist bereits ein Testzentrum eingerichtet, zwei weitere sollen im Landkreis Göttingen folgen.

Göttingen. Landkreis Göttingen und Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) bereiten weitere Testzentren für Verdachtsfälle einer Infektion mit dem Coronavirus vor. Dies teilt die Göttinger Kreisverwaltung mit.

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Nach aktuellem Stand könnten die Testzentren in der Woche ab Montag, 23. März, den Betrieb aufnehmen, erklärt Pressesprecher Ulrich Lottmann. „Damit wird das bestehende Testzentrum am Universitätsklinikum Göttingen ergänzt durch voraussichtlich zwei weitere mobile Testzentren im Kreisgebiet.“

Eines davon befindet sich – anders als noch am Mittwoch mitgeteilt – in Herzberg und wurde am Donnerstag bereits aufgebaut. Dies bestätigte Lottmann auf Nachfrage. Wie alle weiteren Testzentren könne es nur nach Überweisung durch den Hausarzt aufgesucht werden. Personen ohne Überweisung werden abgewiesen.

Kreisverwaltung und KVN bereiten gemeinsam vor

Die Vorbereitungen für die Testzentren im Landkreis seien weit vorangeschritten, teilt die Verwaltung mit: „Geeignete Standorte für die Testzentren sind geprüft. Der Landkreis unterstützt bei der Einrichtung der Liegenschaften, der Beschaffung von Material und der Vermittlung von Funktionspersonal.“ Die KVN plane die Besetzung mit medizinischem Personal und organisiere die erforderliche Ausstattung.

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„Nun müssen die künftigen Testzentren in die Arbeitsabläufe bei der Übermittlung der Tests eingefügt und die erforderlichen Kapazitäten der Probenauswertung bereitgestellt werden“, erklärt Lottmann das weitere Vorgehen. Über die Inbetriebnahme der Testzentren werde informiert, sobald der Starttermin verlässlich feststeht.

Wenn die Testzentren in Betrieb genommen sind, wird das Procedere dort ebenso sein wie bei den bestehenden. Wer den Verdacht hat, sich mit Corona infiziert zu haben, nimmt telefonisch Kontakt zu seinem Hausarzt auf. Ist die Praxis geschlossen, beispielsweise an Wochenenden, kann die bundesweite Rufnummer 116117 verwendet werden. Patienten werden gebeten, nicht auf eigene Faust Praxen aufzusuchen. Wenn der Hausarzt einen Test anordnet, kann ein Zentrum aufgesucht werden.

Wo Sie bei Fragen rund um Corona telefonische Hilfe erhalten, lesen Sie links auf dieser Seite. Das Tageblatt informiert aktuell unter gturl.de/corona.

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Von Martin Barmgartner / r

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