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Natur, Geologie und Geschichte

Programm des Karstwanderweges in Osterode

Firouz Vladi (links) und Uwe Schridde.

Firouz Vladi (links) und Uwe Schridde.

Osterode. Der sogenannte Mammut-Stein am Lichtenstein, Ausgangspunkt vieler Exkursionen und Wanderungen im Gipskarst, war am Mittwoch Treffpunkt von Uwe Schridde, Vorsitzender des Fördervereins Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg, und Stellvertreter Firouz Vladi, die das neue Programm der ArGe Karstwanderweg vorstellten. Bereits am 25. Januar war es gestartet mit einer Fackelwanderung bei Neuhof. Und schon am 3. Februar ist die nächste Veranstaltung geplant, eine Fackelwanderung zur Burgruine Scharzfels und zum Frauenstein. Treff dazu ist am Sonntag um 18 Uhr am Parkplatz vor dem alten Imbiss unweit der ASB-Rettungswache (ehemaliges Hotel Zoll). „Die Rettungswache darf nicht zugeparkt werden“, informiert Vladi.

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Tourismus ohne Auto fördern

Für das neue Jahr stehen insgesamt 45 Veranstaltungen auf dem soeben im Druck erschienenen Programm. „Die gut dreistündigen Touren beginnen sonntags meist um 14 Uhr und zeigen unter kompetenter Begleitung neben den bekannten geologischen Einzigartigkeiten der Südharzer Karstlandschaft wie Erdfällen, Bachschwinden und Höhlen auch dessen historische, wirtschaftsgeschichtliche und botanische Besonderheiten“, macht der Diplom-Geologe Lust auf mehr. In der Regel werden die Veranstaltungen gut besucht.

Neben den beliebten Vogelstimmenwanderungen finden sich im Programm auch speziell für Kinder und Eltern ausgerichtete Touren, aber auch Führungen zu Kirchen, Burgen und zu Gesundheitsthemen oder Touren mit Grillabschluss. Nach den zwei winterlichen Fackelwanderungen geht es am 10. März weiter mit einer geführten „Sonntagswanderung“ mit der Deutschen Bundesbahn. Treff dazu ist um 13.30 Uhr am Haltepunkt Gittelde. Ziel ist es, so Uwe Schridde, die Fülle von Einstiegsmöglichkeiten in den überregionalen Wanderweg durch die Bahn und den Bus aufzuzeigen: „Schließlich wollen wir auch den Tourismus ohne Auto fördern.“ Die Tour endet in Woffleben, wo eine Rundwanderung inbegriffen ist.

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Zehn Rundwanderungen

Insgesamt zehn Rundwanderungen am Karstwanderweg mit Längen von fünf bis 20 Kilometern beschreibt eine kleine Broschüre, die der Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg e.V. unlängst veröffentlicht hat. Eine Auswahl von vieren steht mit geführten Touren ebenfalls im neuen Programm, beginnend am 19. Mai über den Iberg bei Bad Grund, gefolgt vom 2. Juni mit dem Rundweg durch die „Scharzfelder Dolomiten“.

„Wir wollen die Rundwanderwege bei Musterwanderungen vorstellen. Denn nicht alle Interessierten können den Karstwanderweg komplett bewältigen“, erklärt Vladi. Der Karstwanderweg umfasst eine Länge von 239 Kilometern.

Am heutigen Donnerstag, dem 31. Januar, von 11.30 bis 12 Uhr läuft im NDR in der Reihe Naturnah der Filmbeitrag Weiße Berge in Gefahr, die Gipskarstlandschaft im Harz. In dem Film von Christian Leunig von az-media wird auch der Karstwanderweg und der Abbaubetrieb im Steinbruch von Rump & Salzmann gezeigt.

Von Michael Paetzold

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