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Neues Gemeindezentrum in Seeburg

Alte Schule als Mittelpunkt im Dorfzentrum

Außenansicht der ehemaligen Grundschule Seeburg

Außenansicht der ehemaligen Grundschule Seeburg

Seeburg. Die künftige Raumaufteilung im Schulgebäude bildete einen Punkt auf der Tagesordnung. Wer nach der Fertigstellung das Gebäude durch den Haupteingang betritt, findet im rechten Flügel das künftige Ärztezentrum des Ortes mit unter anderem Sprechzimmer, Behandlungsraum und Labor. Direkt gegenüber vom Eingang soll das Gemeindebüro seine neue Heimat finden. Direkt daran angrenzend soll ein Sitzungszimmer eingerichtet werden. Der nächste Raum soll aufgeteilt werden. Mit jeweils eigenem Eingang geht es in die Bücherei und den Jugendraum. Der Bauhof wird im letzten Raum vor dem großen Saal einquartiert. Neben dem Saal sollen Damen-, Herren- und Behinderten-WC eingerichtet werden. "Auf der Wiese hinter dem Gebäude sind noch drei Garagen für die Fahrzeuge des Bauhofs geplant", erzählte Bereszynski.

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Umwidmung beantragen

Derzeit sei das Gebäude noch als Schulgebäude gewidmet, berichtete der Bürgermeister. „Wir müssen jetzt beim Landkreis die Umwidmung beantragen.“ Mit der Umwandlung entstehe ein attraktives Gemeindezentrum mit Ärztezentrum, Verwaltung und Begegnungszentrum, aufgeteilt in Jugendraum und Bücherei.

„Das ist ein wichtiges Zeichen für die Bürger im Ort“, sagte Bereszynski. Nahezu jeder Seeburger sei hier zur Schule gegangen und habe dadurch eine Verbindung zum Gebäude. Deshalb wäre es der falsche Schritt gewesen, das Gebäude zu veräußern. Und Seeburg benötige auch kein eigenes Dorfgemeinschaftshaus wie zum Beispiel Bernshausen, da es im Ort noch verschiedene Säle gebe.

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Entlang der Seestraße entwickele sich gerade ein richtiges Dorfzentrum, sagt Bereszynski. Beginnend von der Kirche über das Gemeindezentrum in der ehemaligen Grundschule, Spielplatz, Feuerwehr bis zum Campingplatz.

Ehemalige Rezeption als neuer Friseursalon

Der Campingplatz war ebenfalls Thema in der Ratssitzung. Campingplatzbesitzer Ralph Liemburg hatte von der Suche nach einem Raum für den Friseursalon von Nancy Koch gehört und sich beim Bürgermeister gemeldet. Er äußerte die Idee, die ehemalige und von ihm nicht benötigte Rezeption als Friseursalon zu nutzen. Die Gemeinde erhielt nun vom Landkreis Göttingen die Anfrage zu einer Stellungnahme bezüglich der Nutzungsänderung. Einstimmig sprachen sich die Mitglieder des Rates dafür aus. „Der Friseursalon ist ein wichtiger Bestandteil unserer Infrastruktur“, erklärte Bereszynski. Der neue Standort ergebe eine Win-Win-Situation. Nancy Koch könne am Ort bleiben, der Campingplatz erhalte ebenfalls eine Aufwertung. Und auch die Bürger und die Gemeinde würden davon profitieren. „Es wäre schade gewesen, wenn sich keine Lösung gefunden hätte“, so der Bürgermeister weiter. Nicht jedes Dorf habe noch einen eigenen Friseur.

Von Rüdiger Franke

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