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Vorbereitung auf A 7-Abfahrt

Rosdorf diskutiert Straßentausch

Aktuell noch Gemeindestraße: Verbindung zwischen Flüthedamm und Mengershausen.

Aktuell noch Gemeindestraße: Verbindung zwischen Flüthedamm und Mengershausen.

Rosdorf.Wer ist künftig für welche Straße zuständig? Diese Frage beschäftigt die Gremien der Gemeinde Rosdorf in den nächsten Wochen. Den Auftakt macht der Bauausschuss am Montag, 29. Oktober.

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Seit vor mehr als zehn Jahren die sogenannte Südostumfahrung gebaut wurde, wird in der Gemeinde Rosdorf diskutiert, wie die Verkehrsströme fließen, wenn eines Tages Deutschlands letzte Behelfsausfahrt an der A 7 umgestaltet wird. Und obwohl es noch immer keinen Termin für den geplanten Vollausbau gibt, steht das Thema aktuell wieder auf der Tagesordnung.

Welche Straße in wessen Trägerschaft

Auf Empfehlung der Rosdorfer Gemeindeverwaltung sollen die Ratspolitiker jetzt darüber entscheiden, welche Straße in wessen Trägerschaft künftig wie viel Verkehr aufnehmen soll. Im Zentrum der Überlegung steht die künftige Gestaltung der Landesstraße 573, also der direkten Verbindung zwischen Rosdorf und Mengershausen.

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In der ursprünglichen Planung wollte man diese Straße nach Fertigstellung der Umfahrung zu einem Feldweg herabstufen. So sollte der Durchgangsverkehr aus dem Ortskern herausgehalten werden. Später entschied der Verwaltungsausschuss mit Blick auf geplanten Neubaugebiete allerdings, dass der Mengershäuser Weg als Gemeindestraße erhalten bleiben sollte. Die Verwaltung wurde beauftragt, mit dem Land Niedersachsen zu verhandeln. Ergebnisse dieser Gespräche liegen mittlerweile vor.

Folgekosten schwer zu kalkulieren

Zwei Szenarien stehen im Raum: Sollte der Mengershäuser Weg abgehängt werden, erklärt sich das Land bereit, die Unterhaltungspflicht für die Südostumfahrung inklusive der Straße Am Flüthedamm zu übernehmen. Die Göttinger Straße und die Masch gingen an den Landkreis, die Obere Straße an die Gemeinde. Bliebe der Mengershäuser Weg aber als Gemeindestraße erhalten, müsste die Gemeinde die Unterhaltung der jetzigen L 573 außerorts wie innerorts selbst übernehmen. Außerdem wäre eine Anbindung an die Südostumfahrung zu bauen. Da sich in dieser Konstellation die Folgekosten nicht einmal annähernd beziffern ließen, spricht sich die Verwaltung für die erste Variante aus.

Der Bauausschuss befasst sich mit dem Thema am Montag, 29. Oktober, ab 19 Uhr im Saal des Gemeindezentrums, Am Plan 1. Weitere Themen sind unter anderem die Feuerwehrhäuser Dramfeld und Settmarshausen sowie eine geplante Sanierung der Grundschulen in Rosdorf und Dramfeld.

Von Markus Scharf

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