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Windenergie Thema im Bauausschuss in Northeim

31 Windkraftanlagen halten Mindestabstand nicht ein

Rund 100 interessierte Zuhörer nahmen an der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Bau, Umwelt und Regionalplanung teil, um sich über das Regionale Raumordnungsprogramm und Windenergie im Landkreis Northeim zu informieren.

Rund 100 interessierte Zuhörer nahmen an der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Bau, Umwelt und Regionalplanung teil, um sich über das Regionale Raumordnungsprogramm und Windenergie im Landkreis Northeim zu informieren.

Northeim. Im Rahmen einer Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsprogramms im Landkreis Northeim stand während der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der aktuelle Stand der Vorrangflächenplanung für die Windenergie im Fokus. Rund 100 Bürger nahmen an der Sitzung in der Stadthalle teil. Die regionalen Planungsträger, so auch der Landkreis Northeim, sind aufgrund einer Zielvorgabe aus dem Landesraumordnungsprogramm verpflichtet, Vorrangflächen für die Windenergie festzulegen, informiert die Pressestelle des Landkreises Northeim.

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Anhand einer Power-Point-Präsentation wurden die Zuhörer im Ausschuss über den aktuellen Stand des Ausbaus der Windenergie im Landkreis und die Planungsmethodik zur Ausweisung von Vorrangflächen informiert. Informationen gab es auch über die sogenannten harten und weichen Tabuzonen.

Windkraft versorgt 33000 Haushalte

Im Landkreis Northeim werden derzeit 41 Windenergieanlagen betrieben. Diese können rund 33000 Haushalte mit Energie versorgen. Die bestehenden Windenergieanlagen müssen allerdings in das Planungskonzept passen, um ihren Standort als Vorrangfläche ausweisen zu können. Das ist bei 31 Anlagen nicht der Fall, da sie den erforderlichen Siedlungsabstand von mindestens 1000 Metern nicht einhalten, heißt es in der Mitteilung weiter.

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Deutlich gemacht worden sei, dass der Landkreis Northeim eine Konzentration der Windenergieanlagen anstrebt, ohne aber einzelne Gebiete über Gebühr zu belasten. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (SPD) erklärte in der Sitzung, dass zurzeit ergebnisoffen mit den Städten und Gemeinden über mögliche Flächen diskutiert werde. An den Siedlungsabständen von 1000 Metern solle auf jeden Fall festgehalten werden.

Die Entwurfsreife für das Regionale Raumordnungsprogramm ist für Ende 2020 geplant.

Von Ulrich Meinhard

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