Jugendfreizeitheim Silberborn

Initiatoren zuversichtlich

Die Initiatoren des Bürgerentscheids (v.l.): Hintere Reihe Manfred Helmke, Dr. Friederike Kaiser, Wolfgang Peter. Vordere Reihe Ulrike Glasner, Heinz-Willi Elter.

Die Initiatoren des Bürgerentscheids (v.l.): Hintere Reihe Manfred Helmke, Dr. Friederike Kaiser, Wolfgang Peter. Vordere Reihe Ulrike Glasner, Heinz-Willi Elter.

Northeim/Silberborn. Für den Bürgerentscheid müssen die wahlberechtigten Northeimer Bürger über folgende Wahlaussage abstimmen: „Sind Sie dafür, dass der Betrieb der kommunalen Einrichtung ,Jugendfreizeitheim Silberborn‘ in der Trägerschaft des Landkreises Northeim über den 31. Dezember 2018 hinaus fortgesetzt wird?“ Die Bürger müssen auf dem Stimmzettel mit ja oder nein abstimmen. Der Bürgerentscheid ist verbindlich, wenn die Mehrheit der gültigen Stimmen auf „Ja“ lautet. Diese Mehrheit muss 20 Prozent oder 22695 Stimmen der wahlberechtigten Bürger betragen.

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Positive Erlebnisse

Die Initiatoren Friederike Kaiser, Ulrike Glaesner und Heinz-Willi Elter sind der Meinung, dass die 22695 Stimmen zu schaffen sind. Dann nämlich, „wenn alle Bürger zur Wahl gehen, die an das Jugendfreizeitheim Silberborn als Kind, Jugendlicher und Erwachsener ein positives Erlebnis seit dem Bestehen von 1949 bis 2018 erlebt haben“.

Der Bürgerentscheid sei möglich geworden, weil die Bürger aus dem Landkreis Northeim das Bürgerbegehren, das vom 20. Juni bis 20. September 2018 lief, mit 13417 abgegebenen Unterschriften zum Erfolg führten, erklärt Elter: „Diese hohe Zahl ist beachtlich, weil für den Erfolg nur 8511 Unterschriften notwendig waren.“

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70-jähriges Bestehen

Elter: „Das Jugendfreizeitheim Silberborn feiert 2019 sein 70 -jähriges Bestehen. Ein positives Ergebnis beim Bürgerentscheid am 27. Januar wäre das schönste Geburtstagsgeschenk für das Jugendfreizeitheim und die Bevölkerung des Landkreises Northeim.“

Verwaltung und Politik im Landkreis Northeim hatten im Juni bei sechs Gegenstimmen im Kreistag die Schließung und den Verkauf des Jugendfreizeitheims Silberborn beschlossen. Die Initiatoren des Bürgerentscheids kritisierten unter anderem, dass die Bürger des Landkreises in diesen Entscheidungsprozess nicht eingebunden worden seien.

Von Matthias Heinzel

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