Aus für Browser nach 27 Jahren

„Ich werde ihn nicht vermissen“: ein Grabstein für den Internet Explorer

Ein Grabstein für den Internet Explorer.

Ein Grabstein für den Internet Explorer.

Vor wenigen Tagen hat Microsoft den Internet Explorer endgültig in den Ruhestand geschickt, seitdem ist der Support offiziell ausgelaufen. Nachtrauern werden dem Internetbrowser wohl die wenigsten, galt er doch als technisch veraltet und sehr langsam.

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Der südkoreanische Softwareentwickler Jung Ki Young sieht das Aus des Browsers, der ihn sein gesamtes Berufsleben begleitete, allerdings mit gemischten Gefühlen, wie er der Nachrichtenagentur Reuters sagte. „Er war ziemlich nervig, aber ich würde es eine Hassliebe nennen, weil der Explorer selbst einst eine Ära dominiert hat.“ Und so entschied sich der Südkoreaner, den Microsoft-Browser auf besondere Weise zu ehren: mit einem Grabstein.

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Auf der Gedenktafel, die er für umgerechnet 330 US-Dollar anfertigen ließ und die an einem von seinem Bruder betriebenen Café in der Stadt Gyeongju steht, ist das markante Symbol des Browser zu sehen, darunter steht „Internet Explorer“ und seine Laufzeit vom 17. August 1995 bis 15. Juni 2022. Die Grabinschrift schließt mit dem ironischen Hinweis: „Er war ein gutes Tool, um andere Browser herunterzuladen.“

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Fotos des Grabsteins verbreiteten sich in den vergangenen Tagen vielfach in sozialen Medien, von der großen Aufmerksamkeit ist der Softwareentwickler überrascht. „Das ist ein weiterer Grund für mich, dem Explorer zu danken. Er hat mir jetzt erlaubt, einen Weltklassewitz zu machen“, sagte Jung Ki Young gegenüber Reuters. „Ich bedauere, dass der Internet Explorer weg ist, aber ich werde ihn nicht vermissen.“

RND/seb

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