„Willkommen bei den Reimanns“

„Ich hasse das“: Bei Manu Reimann rollen nach Enkel-Besuch die Tränen

Die beiden Protagonisten der Reality-Doku „Willkommen bei den Reimanns“: Das Auswanderer-Paar Konny und Manu Reimann. (Archivbild)

Die beiden Protagonisten der Reality-Doku „Willkommen bei den Reimanns“: Das Auswanderer-Paar Konny und Manu Reimann. (Archivbild)

Ab nach Portland: Nach der Geburt ihrer Enkelin Isla Elizabeth war für Manu Reimann klar, dass sie den kleinen Familienzuwachs möglichst bald in die Arme schließen will. Da war es zwar ein Wermutstropfen, aber kein Hindernis, dass Ehemann Konny auf Hawaii bleiben musste. „Wir telefonieren jeden Tag und erzählen, was wir erlebt haben“, versicherte Manu in der jüngsten Ausgabe von „Willkommen bei den Reimanns“ (Kabel Eins). Viel Gelegenheit zum Vermissen hatte die frisch gebackene Oma aber nicht, stattdessen wurde sie von einer Woge der Emotionen übermannt.

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Als sie mit Blumenkette für die Neugeborene vor der Haustür von Tochter Janina und deren Partner Coleman stand, war die Freude groß. Nur einer versteckte sich erst einmal vor dem seltenen Gast. Enkel Charlie meinte zu seinem Vater: „Papa, ich bin zu schüchtern.“ Manu aber wusste mit der vermeintlichen Zurückweisung gut umzugehen: „Wenn ich frisch ankomme, verkriecht er sich erst mal. Es dauert ein paar Minuten, dann taut er auf.“ Stattdessen begutachtete Manu zunächst selig lächelnd Klein-Isla.

Missgeschick beim Familienausflug: Enkel Charlie plumpst ins Tulpenfeld

So sehr Manu Reimann der Kurzbesuch bei den weit entfernt wohnenden Verwandten genoss, so deutlich machte er ihr auch, was ihr trotz paradiesischem Leben in Hawaii fehlt. „Man hat ja nur ein paar Tage und reist dann schon wieder ab“, bedauerte sie mit Tränen in den Augen. Auch Tochter Janina stimmte ein: „Ich würde mich natürlich freuen, wenn wir das ein paar Mal mehr schaffen im Jahr.“

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Für mehr Melancholie war aber kein Raum, stattdessen genoss die zusammengeführte Familie ihre Zeit auf einem Tulpenfeld. „Sieht schon richtig toll aus. Tulpen haben wir auf Hawaii nicht“, schwärmte Manu und lachte wenig später herzlich über Enkel Charlie, nachdem er – noch ein bisschen wacklig auf den Beinen – in eines der Tulpenfelder plumpste. Isla dagegen verschlief den Ausflug größtenteils. „Von Babys hat man ja auch gar nicht so viel. Die schlafen und haben Hunger und dann schlafen sie wieder“, wusste Manu.

Und dann war auch schon wieder der Abschied gekommen. Mit feuchten Augen und dickem Kloß im Hals drückte Manu noch einmal alle ihre Liebsten: „Jetzt ist es wieder Zeit, Tschüss zu sagen. Ich hasse das.“ Das sei „immer schwer“, beschrieb sie ihre Gefühlslage, um gleichzeitig positiv in die Zukunft zu blicken: „Aber man sieht sich auch wieder.“

„Das ist mal eine gute Wurst“: Konny legt am Grill Hand an

Doch was war eigentlich mit Konny? Der feierte das neue Familienmitglied auf seine Art und Weise. „Man soll Bäume pflanzen, wenn man Kinder kriegt“, philosophierte er und kaufte kurzerhand vier Palmen. Für jeden Enkel wolle er im Garten ein Gewächs pflanzen, umriss der Auswanderer sein Vorhaben. Außerdem freute er sich über seine jüngst zusammengeschusterte Transportvorrichtung: „Geile Konstruktion!“

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Auf ein ähnlich positives Resultat hoffte Konny später am Tag am Grill – bei selbstgemachten Bratwürsten. Sein letzter Versuch mit Kunstdarm sei trotz Hilfe von Kabelbindern schiefgegangen, erinnerte sich der 67-Jährige. Nun sollte es Naturdarm richten und ein Anleitungsvideo, das ihm eine Fleischerin aufgenommen hatte. „Zur Not gibt‘s eben Buletten“, zweifelte Konny zunächst noch, als er am Fleischwolf hantierte. Doch das Ergebnis konnte sich sehen lassen. „Oha, das ist schon mal eine gute Wurst“, resümierte er nach dem geglückten Geschmackstest.

„Lass mich, ich weiß schon, was ich tue“

Und dann war auch schon wieder Ende mit der Männerauszeit: Manu war zurück – und bekam von Konny direkt einen Arbeitsauftrag. Das neu gebaute Technikhaus am Pool sollte gestrichen werden. „So eine Hütte hat meistens vier Seiten und ein Dach“, witzelte Konny zu Beginn. Seinen Sticheleien entgegnete Manu: „Lass mich, ich weiß schon, was ich tue.“

Im Interview nach getaner Arbeit kommentierte Manu zufrieden: „Frauen können auf jeden Fall Multitasking!“ Konny sah das ganz anders und widersprach vehement: „Was für ein Geschwafel! Du kriegst nie Sachen auf die Reihe, wenn du zwei Sachen auf einmal machst.“ Dann kam es noch dicker: Manu hatte die Hinterwand der Hütte nicht gestrichen, weil die Leiter dort keinen Halt gefunden hatte. „Ein bisschen habe ich gehofft, dass es Konny nicht gleich auffällt“, räumte sie kleinlaut ein.

Konny entging aber natürlich nichts: „Ich seh das, ich weiß das?“ Manu piesackte ihn liebevoll. „Was willst du: Eine gemalte Wand oder eine abgestürzte Manu?“ – „Sag ich jetzt nicht“, antwortete Konny schelmisch – ganz getreu dem Motto: „Was sich liebt, das neckt sich.“

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RND/Teleschau

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