Reisebloggerin Jessica Nabongo

Erste Schwarze, die alle Länder der Welt bereist hat, hält USA für gefährlichstes Land der Welt

Die USA ist laut Jessica Nabongo das gefährlichste Land.

Die USA ist laut Jessica Nabongo das gefährlichste Land.

Die Seychellen waren das letzte Land auf ihrer Liste: 2019 konnte sie auch dahinter einen Hakensetzen. Damit wurde die Reisebloggerin und Influencerin Jessica Nabongo, die in Michigan aufgewachsen ist, zur ersten schwarzen Frau, die jedes Land auf der Welt bereist hat. Nun teilt sie eine wohl für manche überraschende Erkenntnis auf Instagram. Sie hält die USA für das gefährlichste Land der Welt – was nach dem Amoklauf an einer Grundschule in Texas mit 21 Toten womöglich aber nicht von ungefähr kommt.

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Auch wenn Nabongo das Schulmassaker in ihrem Post vom Mittwoch nicht namentlich nennt, scheint es doch auch ein Anlass gewesen zu sein - spricht sie doch über den freien Zugang von Bürgern zu Waffen und die Politik, die das zulässt.

In den USA gibt es täglich willkürliche Gewalt, die einfach unvermeidlich ist, durch Personen mit sogenannter „Autorität“ sowie durch zufällige Bürger, von denen unsere Regierung glaubt, dass sie Zugang zu Militärwaffen haben sollten.

Jessica Nabongo, Reisebloggerin

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„In den USA gibt es täglich willkürliche Gewalt, die einfach unvermeidlich ist, durch Personen mit sogenannter „Autorität“ sowie durch zufällige Bürger, von denen unsere Regierung glaubt, dass sie Zugang zu Militärwaffen haben sollten. Ein AR-15 wird in Kriegen eingesetzt. Das bedeutet, dass wir in einem Kriegsgebiet leben“, erklärt sie ihre Einschätzung. Die von ihr genannte AR-15 ist ein halbautomatisches Gewehr, das Berichten zufolge auch der Amokläufer von Texas genutzt haben soll. Seit dem Massaker sind auch die Debatten um schärfere Waffengesetze wieder neu entfacht worden.

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„Hier geht es nicht um Freiheit und Grundrechte. Hier geht es um Macht, Kontrolle, Gier und einen schieren Mangel an Fürsorge für Fremde. Wir haben unsere Menschlichkeit verloren. All diese Unternehmen und Regierungsmitglieder wollen mehr Macht, mehr Aufmerksamkeit, mehr Geld, mehr Angst. Sie monetarisieren jetzt unsere Angst“, ist sie sich sicher.

Nabongos Vater wurde erschossen

Dann folgt eine ganz persönliche Geschichte von Nabongo über Waffengewalt in den USA: „Mein Vater wurde vor 19 Jahren, 2 Tage nach meinem 19. Geburtstag, mit einer Waffe ermordet. Ein Polizist in Miami hielt mir aus nächster Nähe eine Waffe ins Gesicht“, schreibt sie und endet ihren Post mit den eindringlichen Worten: „Das ist Amerika.“

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