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Frau ebenfalls verletzt

Mordanklage in Frankfurt: Mann soll Nebenbuhler mit 27 Messerstichen getötet haben

Ab dem 25. November muss sich der 45-Jährige wegen versuchten Totschlags vor Gericht verantworten.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat Mordanklage erhoben (Symbolbild).

Frankfurt/Main. Mord aus niedrigen Beweggründen und versuchten Totschlag wirft die Staatsanwaltschaft Frankfurt einem 42 Jahre alten Mann vor. Laut Oberstaatsanwältin Nadja Niesen soll der türkische Staatsangehörige im September 2022 einen 44 Jahre alten Landsmann, mit dem die Lebensgefährtin eine „lose Beziehung“ gehabt habe, mit 27 Messerstichen getötet haben. Die Tat ereignete sich im Frankfurter Gallusviertel, wo man sich getroffen hatte.

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Die 41 Jahre alte Frau wurde ebenfalls mehrfach durch das Messer verletzt. Ein Stich durchtrennte die Armmuskeln bis auf die Knochen. Kurz nach der Tat wurde der 42-Jährige festgenommen und kam in Untersuchungshaft. Geäußert zu den Vorwürfen habe er sich bislang noch nicht, sagte Niesen am Freitag.

Die Beziehung zwischen dem mutmaßlichen Täter und der Frau sei über längere Zeit von der Eifersucht des Mannes und vorübergehenden Trennungen geprägt gewesen. Aus Angst vor der Gewaltbereitschaft des Mannes aber habe sich die Frau nicht zu einem endgültigen Bruch entschließen können. Verhandlungstermine vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Frankfurt stehen derzeit noch nicht fest.

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RND/dpa

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