Notruf gewählt

Hof in Flammen: Aufmerksamer Neunjähriger rettet 500 Rinder

Feuerwehreinsatz: Gleich viermal brannte es am Wochenende im Wolfsburger Stadtgebiet.

Die Feuerwehr konnte verhindern, dass die Flammen auf das Wohnhaus des Bauernhofes übergriffen (Symbolbild).

Dipperz. In Osthessen hat ein Neunjähriger seinen heimischen Hof mit knapp 500 Rindern vor der vollständigen Zerstörung durch ein Feuer bewahrt. Der Junge hatte Rauch bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

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Wie „Bild.de“ berichtet, war das Feuer auf dem Hof nahe Dipperz bereits am Montag ausgebrochen. Bei hohen Temperaturen um 30 Grad bemerkte der neunjährige Ben, dass Rauch aus der Scheune aufstieg. Weil sein 42‑jähriger Vater Florian Reith gerade auf dem Feld arbeitete und auch seine Mutter auf der Arbeit war, rannte der Junge ins Haus und forderte seine Großmutter auf, die Feuerwehr zu rufen. Weil die jedoch daraufhin in Panik geriet, wählte der Schüler selbst den Notruf.

Wegen der Waldbrandgefahr bedeutete das Feuer für die Einsatzkräfte in Fulda Großalarm: „Das Problem war, dass viel zu wenig Löschwasser da war und dass die Hitze auch uns in den schweren Klamotten zu schaffen machte“, erklärte ein Sprecher der freiwilligen Feuerwehr. Die Hilfsbereitschaft der umliegenden Bauern und Bäuerinnen war jedoch groß: Nachbarn und Nachbarinnen, Freunde und Freundinnen halfen mittels mit Wasser gefüllten Güllewagen bei den Löscharbeiten.

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Wohnhaus bleibt von Flammen verschont

„Alles stand schon in Flammen. Doch gemeinsam haben wir es irgendwie geschafft, mehr als 500 Rinder zu retten. Selbst die Bullen konnten wir einfangen und beruhigen“, berichtete Landwirt Florian Reith. Aufgrund der schnellen Reaktion seines Sohnes blieb das Wohnhaus des Hofes verschont, die Rinder der Familie wurden in Ställen in der Umgebung untergebracht. Lediglich 60 Rinder starben bei dem Feuer.

Wie hoch der Schaden ist, ist unterdessen noch unklar. „Dass nicht mehr passiert ist, haben wir Ben zu verdanken. Er ist seit einem Jahr bei der Kinderfeuerwehr hier im Ort. Er hat sofort gewusst, was zu tun ist“, sagte die Mutter des Neunjährigen

RND/ag

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