Bundeswehrsoldat im Verdacht?

Waffen bei Durchsuchung von Wohnhaus in Itzehoe gefunden

Die Polizei hat am Sonntagmorgen in Itzehoe und einem weiteren Ort in Schleswig-Holstein Wohnungen durchsucht.

Die Polizei hat am Sonntagmorgen in Itzehoe eine Wohnung durchsucht.

Itzehoe. Bei der Durchsuchung eines Wohnhauses im schleswig-holsteinischen Itzehoe sind nach Angaben der Polizei Waffen gefunden worden. Bereits um 1.30 Uhr am Sonntag rückten Einsatzkräfte an, auch der Kampfmittelräumdienst wurde hinzugezogen, wie die Polizei Itzehoe mitteilte. Welche Waffen gefunden wurden, wurde nicht mitgeteilt.

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Nach Informationen mehrerer Medien soll in der Kleinstadt ein Soldat der Bundeswehr verschiedene Waffen und Sprengstoff gehortet haben. Unter anderem sollen Bomben und Minen sichergestellt worden sein. Das Verteidigungsministerium in Berlin bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, es habe in Itzehoe einen „Vorfall“ gegeben. Es verwies aber für Details an die Polizeibehörden. Weder das Ministerium noch die Staatsanwaltschaft bestätigten, dass es sich bei dem Betroffenen um einen Soldaten handelt.

Die Durchsuchung stand nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit einem länderübergreifenden Einsatz. Es habe in mehreren Bundesländern Durchsuchungen gegeben. Ermittelt werde gegen fünf Beschuldigte. Die Ermittlungen befänden sich in einem frühen Stadium. Zum Tatvorwurf äußerte sich der Oberstaatsanwalt nicht – ebensowenig dazu, ob es Festnahmen gab. Weitere Details zum Einsatz sollen Anfang der Woche bekannt gegeben werden.

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Die Bundeswehr teilte der Deutschen Presse-Agentur unterdessen auf Nachfrage mit, dass es Ermittlungen gegen einen Angehörigen des Fallschirmjägerregiments 31 aus Seedorf in Niedersachsen gebe. Es habe auch eine Durchsuchung am Standort des Soldaten gegeben. „Die Ermittlungen werden vom Fallschirmjägerregiment 31 vollumfänglich unterstützt.“ Dazu, ob es sich bei dem beschuldigten Soldaten des Fallschirmjägerregiments und dem Bewohner des Hauses in Itzehoe um dieselbe Person handelt, äußerten sich Staatsanwaltschaft Kiel und Bundeswehr nicht.

RND/dpa

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