Touristenmord in New York

Zu Unrecht in Haft: Mann bekommt 18 Millionen Dollar Entschädigung

Die New Yorker Freiheitsstatue (Archivbild)

Die New Yorker Freiheitsstatue (Archivbild)

New York. Ein wegen des Mordes an einem Touristen zu Unrecht verurteilter Mann bekommt von der Stadt New York und dem US-Staat New York insgesamt knapp 18 Millionen Dollar Entschädigung. Es sei eine der höchsten Summen, die es jemals in der Geschichte der Stadt für eine falsche Verurteilung gegeben habe, teilten die Anwälte des Betroffenen am Freitag mit.

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Der heute 50-Jährige war 2015 aus der Haft entlassen worden, nachdem er bereits 25 Jahre, drei Monate und acht Tage der zu Unrecht erteilten Haftstrafe abgesessen hatte. Der Mann war verurteilt worden, als Teil einer Gruppe junger Männer 1990 einen Touristen auf einem Bahnsteig erstochen zu haben. Der Beschuldigte gab an, er sei zu einem Geständnis gezwungen worden. Obwohl es auch entlastende Beweise gab, wurde er zu einer Haftstrafe von mindestens 25 Jahren verurteilt. Der Mann machte im Gefängnis seinen Bachelor- und Masterabschluss. Anwalt Gabriel P. Harvis zufolge lebt der 50-Jährige inzwischen mit seiner Familie in Florida. Er hat demnach zwei junge Kinder.

RND/AP

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