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Weiberfastnacht

Karnevalisten wollen trotz des Kriegs in der Ukraine feiern: Absage „wäre das falsche Signal“

Der Karneval soll trotz des beginnenden Krieges in der Ukraine stattfinden.

Der Karneval soll trotz des beginnenden Krieges in der Ukraine stattfinden.

Köln. Kann man Karneval feiern, wenn in Europa ein Krieg ausbricht? In Köln waren am Donnerstagmorgen - Weiberfastnacht - jedenfalls erste Kostümierte unterwegs oder standen an Corona-Teststationen an. Das Festkomitee Kölner Karneval teilte mit: „Heute beginnt der Straßenkarneval, das bedeutet für die Jecken in Köln hauptsächlich individuell feiern, draußen oder in der Kneipe. Nach zwei Jahren Pandemie ist die Sehnsucht danach sehr groß - und das Absagen mit so kurzem Vorlauf rein organisatorisch auch gar nicht möglich. Es wäre aus unserer Sicht auch das falsche Signal.“

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Dreigestirn wird im Kölner Rathaus empfangen

Sicherlich gehe das Geschehen in der Ukraine nicht spurlos an den Karnevalisten vorüber. Die Gedanken vieler Jecken seien an diesem Morgen bei den Menschen in der Ukraine, die mit Angst auf die nächsten Tage blickten. „Aber wir haben gerade auch in der jüngeren Vergangenheit gelernt, dass der Karneval in Krisenzeiten eine wichtige Funktion für die Menschen hat. Sich die Grenzen des Frohsinns vom einem Despoten diktieren zu lassen, entspricht nicht dem Gedanken des Fastelovends, in dem Freiheit und Gleichheit an oberster Stelle steht.“

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Auch eine Sprecherin der Stadt Köln teilte mit, der Empfang des Dreigestirns im Rathaus finde wie geplant statt.

RND/dpa

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