Metzelder-Stiftung nimmt Seite vom Netz und veröffentlicht Stellungnahme

Die Stellungnahme der Metzelder-Stiftung zu den Kinderpornografie-Vorwürfen gegen ihren Namensgeber.

Die Stellungnahme der Metzelder-Stiftung zu den Kinderpornografie-Vorwürfen gegen ihren Namensgeber.

Als Reaktion auf die Kinderpornografie-Vorwürfe gegen Ex-Fußballnationalspieler Christoph Metzelder hat der Vorstand der Metzelder-Stiftung Konsequenzen gezogen und die Internetseite vom Netz genommen. Statt über ihre Arbeit zu informieren, heißt es dort nun in einem kurzen Statement nur noch: „Wie der medialen Berichterstattung zu entnehmen ist, hat die Hamburger Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Christoph Metzelder eingeleitet. Christoph Metzelder wird seine Ämter bei der Stiftung bis zur finalen Aufklärung des Ermittlungsverfahrens ruhen lassen. Mit Blick auf das laufende Verfahren wird die Stiftung keine weiteren Stellungnahmen abgeben. Mit Rücksicht auf die Privatsphäre der Kinder, Jugendlichen, Eltern und Mitarbeiter unserer Förderprojekte bitten wir die Vertreter der Medien, von weiteren Interviewanfragen, Foto- und Filmaufnahmen abzusehen.“

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Unterschrieben wurde die Stellungnahme von den Vorstandsmitgliedern Thomas Belting und Arnd Brechmann.

Eine vom Stiftungs-Vorstand unterzeichnete Stellungnahme zu den Kinderpornografie-Vorwürfen gegen Christoph Metzelder.

Eine vom Stiftungsvorstand unterzeichnete Stellungnahme zu den Kinderpornografie-Vorwürfen gegen Christoph Metzelder.

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Keine Interviews erwünscht

Gegen den ehemaligen deutschen Fußball-Nationalspieler und Vize-Weltmeister Metzelder (38) wird wegen des Verdachts der Verbreitung von Kinderpornografie ermittelt. Die Ermittlungen dauern an. Metzelder selbst und sein Düsseldorfer Anwalt Rüdiger Deckers äußerten sich bisher nicht zu den Vorwürfen. Als Reaktion auf die Vorwürfe hatte am Freitag ein Theologieprofessor das Kuratorium der Stiftung verlassen. Er tue dies erstens wegen der Schwere der Vorwürfe „und zweitens wegen des mir unbegreiflichen Schweigens sowohl des Christoph Metzelder wie auch der Stiftung, was für mich wiederum angesichts der Schwere der Anschuldigung ebenso unbegreiflich wie unangemessen ist“, teilte Peter Schallenberg mit. Er betonte aber auch: „Dieser Rücktritt vom Kuratorium gilt im Rechtsstaat selbstverständlich unbeschadet der Unschuldsvermutung bis zum Erweis der Schuld.“

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