„No Shave November“: Der Bart für den guten Zweck

Der No Shave November - oder auch Movember - ist eine Aktion, bei der sich Männer einen Monat lang nicht rasieren und damit ein Zeichen für einen guten Zweck setzen. Auf diesem Symbolfoto ist ein Porträt eines glücklichen Vollbartträgers zu sehen.

Der No Shave November - oder auch Movember - ist eine Aktion, bei der sich Männer einen Monat lang nicht rasieren und damit ein Zeichen für einen guten Zweck setzen. Auf diesem Symbolfoto ist ein Porträt eines glücklichen Vollbartträgers zu sehen.

Hannover. Ob moderner Hipster-Rauschebart, klassischer 70er Jahre Schnurrbart, Musketierbart oder Drei-Tage-Bart – der Siegeszug der Bärte klingt auch im Jahr 2022 nicht ab und liegt voll im Trend.

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Im November gibt es allerdings einen anderen Grund, den Bart sprießen zu lassen: den „No Shave November“. Wir verraten Ihnen, was sich hinter der Aktion verbirgt.

„No Shave November“ oder Movember? Was hat es mit der Bart-Aktion auf sich?

Der „No Shave November“ hieß eigentlich Movember – ein Kofferwort aus Moustache, dem englischen Wort für Bart, und November. Die Aktion ging viral und wurde durch Plattformen wie 9gag bekannt.

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Die Aktion fordert dazu auf, den Bart einen Monat lang nicht abzurasieren. Damit soll auf Gesundheitsprobleme, die primär Männer betreffen, aufmerksam gemacht werden – wie etwa Prostatakrebs.

Die bärtigen Teilnehmer sammeln dabei den gesamten November über Spenden ein. Der „No Shave November“ ist also zu vergleichen mit Spendenmarathons zugunsten der Brustkrebshilfe.

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Männer: Lasst den Bart stehen für den guten Zweck!

Um an der "No Shave November"-Aktion teilzunehmen, müssen sich Teilnehmer auf der Website von "Movember" registrieren und am 1. November glattrasiert starten.

Bis Ende des Monats lässt man sich einen Bart wachsen und versucht während dieser Zeit, Freunde und Bekannte zu mobilisieren, in seinem Namen Geld zu spenden.

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Dabei kann man alleine oder als Team teilnehmen – etwa als ganzes Unternehmen, um auf spielerische Art um die höchste Spendensumme wettzueifern.

Die Idee dahinter: Während der Bart in der Wachstumsphase ist, wird er eher als unansehnlich empfunden. Teilnehmer, die auf den Bartwuchs angesprochen werden, könnten den Moment nutzen, um auf die Spendenaktion aufmerksam zu machen.

Am Ende des Monats wird dann der Bartträger mit der höchsten Spendensumme geehrt. Daneben wird auch der schönste 30-Tage-Bart gekürt.

Woher kommt der „No Shave November“?

Ursprünglich kommt der Trend, den Rasierer im November ruhen zu lassen, vom anderen Ende der Welt. Dort ist das Gesichtshaar des Mannes im Gegensatz zu Deutschland nicht sonderlich populär.

Seit die Aktion Movember im Jahre 2003 von Travis Garone und Luke Slattery in Melbourne, Australien, gegründet wurde, ändert sich das jedoch zunehmend - zumindest während des Novembers. Plötzlich sieht man die Bärte in den Straßen Australiens sprießen.

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Bis die erste offizielle Aktion starten konnte, dauerte es zwar bis 2004, doch seither erfreut sie sich weltweiter Verbreitung: Von Australien fand die Aktion ihren Weg 2006 zunächst nach Neuseeland – Großbritannien, die USA, Kanada und Spanien folgten ein Jahr später und schlossen sich 2007 der Movember-Bewegung an. Irland kam 2008 dazu. In Deutschland ist der Trend, sich im November den Bart stehen zu lassen, seit 2012 bekannt.

Fakten zum Bart und „No Shave November“

• Bei der Movember-Bewegung sind nicht nur die Männer gefragt: Damenbärte sind genauso gern gesehen, um auf die Aktion aufmerksam zu machen.

• Bartträger, die sich der Aktion anschließen, hören auf den Rufnamen Mo Bros, bzw. Mos Sisters – die Schnauzbart-Brüder und -Schwestern.

• Der durchschnittliche Bartwuchs beträgt etwa 0,4 Millimeter pro Tag. Einen langen Rauschebart erreicht Man(n) während der Movember-Bewegung also nicht.

• Würde sich ein Mann nie rasieren, wäre sein Bart am Ende seines Lebens theoretisch im Durchschnitt etwa zehn Meter lang. Ab einem bestimmten Punkt stoppt der Bartwuchs jedoch meistens.

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Von RND/tr

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