Zwölfjähriger beendet Highschool und Grundstudium in einem Jahr

Mike Wimmer hat im Alter von neun Jahren zwei Start-ups gegründet.

Mike Wimmer hat im Alter von neun Jahren zwei Start-ups gegründet.

Salisbury. Er ist der echte „Young Sheldon“ – nur ohne die Neurosen. Mike Wimmer aus North Carolina ist wie die meisten zwölfjährigen Jungen. Er liebt Computerspiele und seine ferngesteuerten Monstertrucks. Nur dass er innerhalb eines Jahres seinen Highschool-Abschluss und sein Uni-Grundstudium absolviert hat – während er nebenher zwei Start-ups leitete.

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Mikes Eltern Mark und Melissa hatten nur durch einen Zufall herausgefunden, dass ihr Sohn hochbegabt ist. Denn der Kindergarten, in den sie ihren Vierjährigen schicken wollte, verlangte einen Test, der mögliche Lernschwächen ermittelt. Als der Arzt hinterher Mutter Melissa Wimmer anrief, klang er geschockt. „CNN“ verriet sie: „Er sagte, dass Mike den höchsten Wert auf dem IQ-Test erreicht hat. Allerdings glaubte er, dass der tatsächliche Wert noch viel höher liegt.“

Mike Wimmer mit Mama Melissa und Papa Mark.

Mike Wimmer mit Mama Melissa und Papa Mark.

Mit neun Jahren gründete Mike Wimmer seine beiden Technologie-Start-ups

Der kleine Mike übersprang bis zu seinem elften Lebensjahr gleich fünf Jahrgänge. Dennoch hatte er keine Probleme, soziale Bindungen zu finden. Vater Mark: „Er ist beliebt, weil er einfach ein sehr ausgeglichener, freundlicher und hilfsbereiter Junge ist.“ Seine Unternehmen gründete er bereits im Alter von neun Jahren. Beide haben mit der Entwicklung von futuristischer Robotiktechnologie zu tun. Mike kooperiert er sogar mit dem US-Militär zur Ausstattung von speziellen Einsatztruppen.

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Corona und der Zwang zur Onlineschule waren der Grund, dass Mike beschloss, „im letzten Jahr ein paar mehr Klassen zu belegen“. Das war wohl eine Untertreibung: Er absolvierte Klassen, für die andere vier Jahre auf der Highschool und zwei Jahre an der Uni benötigen. Er schloss alle Kurse jeweils mit dem Notenschnitt von 1,0 als Jahrgangsbester ab.

Mike will das Leben anderer durch neue Technologien verbessern

Sein größtes Problem ist jetzt zu entscheiden, was er als Nächstes machen will. Er hat sich bei mehreren Unis beworben, um weiter zu studieren. Oder er könnte ein Stipendium des deutschstämmigen Techmilliardärs Peter Thiel über 100.000 US-Dollar annehmen, womit er seine Start-up-Firmen weiter ausbauen könnte. Hinzu kommen Dutzende Jobangebote aus der ganzen Welt.

Mike Wimmer hat in einem Jahr vier Jahre Highschool und zwei Jahre Uni untergebracht.

Mike Wimmer hat in einem Jahr vier Jahre Highschool und zwei Jahre Uni untergebracht.

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Seine Eltern machen ihm keinen Druck. Mutter Melissa sagt: „Wir werden ihn in allem unterstützen, was er im Leben tun will.“ Das Wichtigste für Mike: „Ich will anderen helfen, deren Leben durch neue Technologien zu verbessern und zu vereinfachen.“ Was der schnellste Weg dahin ist, darin ist sich das kleine Genie noch nicht sicher. Zuerst will er nach Ende der Corona-Beschränkungen mit seiner Familie nach Disney World reisen und den Sommer mit Freunden am Pool verbringen. Wie ein ganz normaler Zwölfjähriger eben.

RND/sin

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