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Schläge und Vergewaltigungen prägten ihre Kindheit

Als die Männer in Sarahs Kinderzimmer kamen

Falsche Idylle: Verfremdete Familienfotos aus Sarahs Vergangenheit

Falsche Idylle: Verfremdete Familienfotos aus Sarahs Vergangenheit

Sarah* war zehn, elf Jahre alt. So genau weiß sie das heute nicht mehr. Sie saß, mal wieder, eingesperrt in dem kleinen dunklen Kellerraum mit der alten Matratze und dem Eimer für die Notdurft. Ihr Kopf schmerzte, denn die Frau hatte sie kurz zuvor durch eine Scheibe geschubst. Sarah hatte das mit den Primzahlen nicht verstanden. Die Frau, die ihre Stiefmutter war, rastete aus.

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Sarah schwor sich an jenem Tag, im dunklen Keller, dass sie irgendwann ihre Geschichte erzählen würde. Irgendwann würden die Leute nicht mehr wegschauen, nicht mehr so tun, als sei normal, was in diesem Haus passierte. Irgendwann würde sie die Menschen damit konfrontieren, was ihr angetan wurde.

Sarah macht, was sie sich eingesperrt einst schwor: Sie redet

32 Jahre später sitzt Sarah in einem Café bei Düsseldorf, zurückgezogen in einer Ecke, als sie ihre Geschichte erzählt. Die Geschichte einer Kindheit, die sich keine 20 Kilometer entfernt abspielte. Manchmal, sagt sie, frage sie sich, ob das Haus mit dem großen Garten, in der bürgerlichen Gegend einer Kleinstadt, noch steht. Ob es den dunklen Kellerraum noch gibt, neben der Wohnung, in der Nachbarn lebten, die das Kind scherzhaft fragten, ob der Kopf beim Schlag durch die Scheibe kaputt gegangen sei oder ob es die Primzahlen denn nun könne. Sie fragt sich, ob die Striche noch da sind, die sie für jeden Tag im Keller in die Mauern ritzte.

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Sarah redet schnell und oft durcheinander. Die Szenen aus der Kindheit tauchen im Kopf immer wieder auf, die Wörter wollen raus. Die Erinnerungen mischen sich mit jenen aus den Tagen nach ihrer Flucht. Mit aktuellen Erlebnissen mit ihrer eigenen Familie. Mit Fragen, die sie an das Gegenüber hat. Sarah tut das, was sie sich damals im Kellerraum eingesperrt geschworen hat: Sie redet. Der Tag, das Irgendwann, es ist heute.

Missbrauch in der Kindheit: Sarah ist stark traumatisiert

Sarah ist 43 Jahre alt. Sie hat eine Pflegestufe, eine Schwerbehinderung und ist dauerhaft arbeitsunfähig. Im Bescheid zur Opfer­entschädigungs­rente ist von einer „komplexen psychoreaktiven Störung nach Traumatisierung mit depressiven, dissoziativen und ängstlichen Symptomen“ die Rede. Aus Aufzeichnungen, Sarahs Erzählungen und offiziellen Dokumenten lässt sich ihre Geschichte rekonstruieren.

Er zwingt mich, sein erigiertes Glied zu berühren, drückt meinen zierlichen Kopf gegen die Arbeitsplatte und dringt in mich ein. Es tut so schrecklich weh.

Sarah,

Missbrauchsopfer

Sarah wurde 1979 in den Banlieus von Paris geboren, als Tochter eines algerischen Migrantenpaares. Durch Betrügereien verlor ihr Vater seinen Job und wurde kriminell, berichtet Sarah. Als sie etwa ein Jahr alt war, kam eine Affäre zwischen ihrem Vater und einer zwölf Jahre älteren Deutschen ans Licht. Sarah erzählt, dass ihre leibliche Mutter ihrem Ehemann sagte, er solle gehen und das Baby mitnehmen. Ein Jahr später waren sie geschieden, Sarahs Mutter zog zurück nach Algerien, der Vater, die neue Frau und das Kind in die Nähe von Düsseldorf. Die beiden heirateten.

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Ihr Vater trank und schlug – und unterschrieb eine Vollmacht, dass sich seine Ehefrau um das Kind kümmern solle, wenn er es nicht mehr könne. Die Vollmacht verhinderte, dass Sarah 1982 mit ihrem Vater nach Algerien zurückkehrte. Er flog alleine, seine Tochter zog zur Stiefmutter – die sie heute nur „die Frau“ nennt.

Sexuell missbraucht von der Stiefmutter, den Babysittern, fremden Männern

Wenige Wochen später begann der Missbrauch, der Sarah mehr als ein Jahrzehnt begleiten sollte. Sarah musste sich nach dem Baden nackt auf ein Handtuch legen, um von der Frau angefasst zu werden. Die beiden jugendlichen Babysitter vergriffen sich an dem Mädchen. Jahrelang.

Einen dieser Tage hielt Sarah in ihren Notizen fest, der Tag, an dem einer der Jungs eine Gegenleistung dafür wollte, dass er der damals etwa Achtjährigen half, wieder von einem Baum herunterzukommen, auf den sie schutzsuchend geklettert war. „Er nimmt mich an die Hand und führt mich in ein benachbartes Wirtshaus. Ich kenne diesen Raum, da der Metzger sein Fleisch im Kühlraum aufbewahrt und uns Kindern hin und wieder eine Frikadelle gab. Der Junge zwingt mich, sein erigiertes Glied zu berühren, drückt meinen zierlichen Kopf gegen die Arbeitsplatte und dringt in mich ein. Es tut so schrecklich weh. Nachdem er seinen Penis aus mir herausgezogen hat, setzt er sich seelenruhig auf die Terrasse im Wirtshaus und bestellt eine Cola.“

Die Freier von Sarahs Stiefmutter kamen nachts ins Kinderzimmer

Stiefmutter und Babysitter blieben nicht die Einzigen. Es waren vor allem die fremden Männer, die nachts ins Kinderzimmer kamen. Sarahs Mutter war dem Jugendamt als Kauffrau gemeldet, doch sie war Prostituierte. Sarahs Vater war im Moulin Rouge einst ihr Freier. Die Frau nahm auch Kunden zu Hause entgegen, in der Wohnung. Einige gingen ins Schlafzimmer der Frau, andere in Sarahs Kinderzimmer. Sarah erinnert sich nur schemenhaft, ihre Psyche schützt sie, vermutet ihre Psychiaterin. An den Tagen nach den Vergewaltigungen wurden Sarahs Geschlechtsteile von ihrer Stiefmutter untersucht.

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Sarah erzählt, die Frau sei gewalttätig, aggressiv und unberechenbar gewesen. Wenn sie wütend, frustriert oder traurig war, ließ sie es an Sarah aus. Sie rasierte dem Kind den Kopf kahl, sie schlug es mit Wischmops, Stöcken, Gürteln, Linealen. Einmal, erinnert sich Sarah, habe die Frau sie an den Haaren aus dem Bett gezogen, mitten in der Nacht, weil Sarahs Fahrrad in der Garage nicht so geparkt war, wie es der Frau passte.

Eine Kindheit in Einsamkeit

Sarah hörte viele Lügen in ihrem Leben. Die Frau erzählte ihr, dass die leibliche Mutter sie vergiften wollte, der Vater ein Taugenichts sei und sie nicht haben wollte. Niemand habe Sarah gewollt. Sie habe sich geopfert und gebe viel Geld für Sarah aus, damit sie es gut habe. Also müsse Sarah ihren Anteil beitragen.

Sarah war einsam. Sie hatte nur Thimmy, ihren Kater. Und die Frau. Die Frau drohte, Sarah zu ihrer leiblichen Mutter nach Algerien zu schicken, in ein fremdes Land, mit einer Sprache, die Sarah nicht spricht, zu einer Frau, die ihr eigenes Kind umbringen wollte. Sarah hatte Angst.

Es gab Tage und Wochen, da ging es Sarah materiell gut. Da verdiente die Frau, auch mit dem Körper ihrer Stieftochter, Geld. Die Frau kaufte Pelzmäntel, fuhr einen Mercedes. Als Sarah Teenagerin war, gab es sogar eine Haushälterin. Aber es gab auch andere Zeiten, die, in denen die Frau tagelang weg war und das Kind auf sich alleine gestellt war, mit leerem Kühlschrank. Oder Tage, die Sarah im Keller verbrachte, ohne Essen, ohne Licht.

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Nach zehn Jahren stand plötzlich Sarahs Vater vor der Tür

Zehn Jahre ging das so. Dann, als Sarah 13 Jahre alt war, kehrte ihr Vater zurück. „Es klingelte. Ein kleiner Mann stand vor der Tür“, erzählt Sarah. „Er sagte, er sei mein Vater.“ In ihren Aufzeichnungen hielt Sarah fest: „Dieser Tag markiert das Ende meiner schrecklichen Kindheit und es beginnt eine neue katastrophale Jugend.“ Der sexuelle Missbrauch hörte auf, weil die Frau ihren Job pausierte – für Sarahs Vater. Dafür gab es Gewaltexzesse, Alkohol und Drogen. Manchmal verschwand der Vater tagelang. Wenige Monate, nachdem Sarahs Vater vor der Tür stand, stimmte er der Adoption zu, die Frau wurde offiziell Sarahs Mutter.

Auszug aus der Adoptionsakte von Sarah.

Auszug aus der Adoptionsakte von Sarah.

„Die Einwilligung der Mutter des Kindes ist nicht erforderlich, weil ihr Aufenthalt dauernd unbekannt ist“, steht in der Adoptionsakte. Eine weitere Lüge. Sarahs Vater hatte die zehn Jahre zuvor mit Sarahs Mutter zusammengelebt, sie bekamen weitere Kinder. Vier Jahre nach seiner plötzlichen Ankunft war er ebenso plötzlich wieder weg. Er wollte zurück zu Sarahs Mama und ihren Geschwistern nach Algerien, zu der Frau, deren Aufenthalt dauernd unbekannt ist.

Missbrauch führt zu Magersucht

Sarah wurde in ihr altes Leben zurückkatapultiert. Sie sei jetzt alt genug, um im Bordell zu arbeiten, fand die Frau. Doch durch den Missbrauch war Sarah magersüchtig geworden, hatte kaum Brüste. „Ich war nur für das Klientel, das sie nach Hause brachte, interessant. Für den Straßenstrich taugte ich nicht.“

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Sarah war 18, als alles über ihr zusammenbrach. Sie sagt, sie sei am Ende dessen gewesen, was sie ertragen konnte. In einem letzten Kraftakt vertraute sie ihrer Berufsschullehrerin an, dass sie nun auch offiziell anschaffen gehen sollte. Die Lehrerin hörte zu. Und danach auch das Jugendamt.

Sarahs Flucht vor der Gewalt ihrer Stiefmutter

Es war ein Abend im November 1997, kurz nach 20 Uhr, als Sarah und zwei Mitarbeiterinnen eines Wohnheimes für schwer traumatisierte Frauen im VW‑Bulli vorfuhren. Die Frau war arbeiten, sie ging wieder der Prostitution nach. Sarah schloss zum letzten Mal die Haustür auf, eine Zigarette in der Hand. Sie hatte nur wenige Minuten, um mitzunehmen, was sie aus ihrem alten Leben behalten wollte. CDs, Kleidung, Schuhe, Schulsachen – und Kater Thimmy.

Ich will dieses Haus, in dem man mir so viel Leid angetan hat, nie wieder betreten. Ich möchte nie wieder diese Schmerzen haben, diese aufgeplatzte Haut auf meinem dünnen Körper spüren, nie wieder diese Demütigungen ertragen.

Sarah,

Missbrauchsopfer

In ihren Aufzeichnungen steht über jenen Moment: „Ich schwöre zu Allah, dem Allmächtigen, nie wieder in dieses Haus zurückgehen. Ich will dieses Haus, in dem man mir so viel Leid angetan hat, nie wieder betreten. Ich möchte nie wieder diese Schmerzen haben, diese aufgeplatzte Haut auf meinem dünnen Körper spüren, nie wieder diese Demütigungen ertragen.“

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Sarah kam zunächst für sechs Monate in eine psychosomatische Klinik, dann in eine betreute Wohngruppe. Der Missbrauch war ihr lange nicht bewusst gewesen. Erst als sie entkommen war, begann sie, alles aufzuarbeiten. Erst dann sah sie die Szenen vor sich. Nackte Haut, fremde Hände, eklige Gerüche. Schlimmste Flashbacks.

Trotz der Gewalt: Sarah konnte sich nur schwer von ihrer Stiefmutter lösen

Trotzdem zog es sie immer wieder zu der Frau. Sie telefonierten. Sie besuchten sich. „Im ersten Jahr war es schwierig, mich zu lösen“, sagt Sarah. Trotz allem – die Frau war die einzige Mutter, die sie je hatte.

Sarahs Psychologin hatte ihr abgeraten, die Mutter anzuzeigen, weil Sarah nicht stabil genug war, das durchzustehen. Es war noch zu viel aufzuarbeiten, zu viel Schmerz, zu viel Trauma, um sich all den Fragen zu stellen. Inzwischen sind die Taten verjährt.

Sarah lernte nach der Flucht ihre leibliche Mutter kennen

Sarah flog in den Urlaub nach Paris, zu ihrer Oma, zu ihren Tanten, Onkels, Cousinen. Sie machte ein Praktikum und eine neue Ausbildung in einem Reisebüro. Sie begann, ihre Identität zu suchen. Sie trug plötzlich Kopftuch, wandte sich dem Islam zu und machte erste sexuelle Erfahrungen mit Frauen. Sie begann ein Studium und brach es wieder ab. Und sie flog nach Algerien, zu ihrer leiblichen Mutter.

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Manchmal rufe die Mutter sie noch an, aber Sarah geht meistens nicht mehr ran. Der Kontakt tue ihr nicht gut. Sie hat die Liebe, die sie gesucht hat, nicht gefunden.

Sarah lernt die Liebe kennen

2007 begann ein neuer Abschnitt in Sarahs Leben, der bis heute anhält. Sie lernte einen Mann kennen. Sie sagt, sie habe sich bei ihm von Anfang an sicher gefühlt. Er rannte nicht weg, als sie, mit ihrer kaputten Seele und dem geschundenen Körper, immer wieder wegrennen wollte. Er war einfach da und gab ihr das Gefühl, geliebt zu werden. Ein Gefühl, das sie nicht kannte.

Am Ende steht die Hoffnung, dass man an so etwas nicht zugrunde gehen muss.

Sarah,

Missbrauchsopfer

Kurz darauf wurde sie zum ersten Mal schwanger. Als ihre Tochter geboren wurde, hatte Sarah das Bedürfnis, die Frau zu sehen. Sarah spricht von einer „Sehnsuchtsattacke“. Vielleicht waren es die Hormone, vielleicht die Konfrontation mit dem eigenen inneren Kind. Die Frau, die heute 80 Jahre alt ist und in einer größeren Stadt in Baden-Württemberg lebt, kam zu Besuch. Doch als sie in Sarahs neues Leben eindrang, fühlte es sich falsch an. Es war das letzte Mal, dass Sarah die Frau sah.

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Sarah will mit ihrer Geschichte die Gesellschaft aufrütteln

Vier Kinder hat Sarah mit ihrem Mann, sie leben in einem Haus nur wenige Kilometer entfernt vom Ort ihrer Kindheit. Nicht immer sei es einfach, nicht immer könne sie körperlichen Kontakt mit ihrem Mann zulassen, aber Sarah sagt auch, dass sie sich einen großen Erfolg erkämpft habe: „Ich habe einen Punkt erreicht, an dem ich Sexualität wieder genießen kann.“ Auch deshalb will sie sprechen: „Am Ende steht die Hoffnung, dass man an so etwas nicht zugrunde gehen muss.“

Aber Sarah spricht nicht nur für sich, und um andere zu ermutigen. Sie spricht auch, um aufzurütteln. Viele hätten von dem Missbrauch, von der Gewalt gewusst. Mindestens zwei Personen wussten vom Keller. „Aber keiner wollte etwas damit zu tun haben, keiner wollte sich einmischen.“

Der lange Prozess der Verarbeitung – und der Traum von einem eigenen Buch

Sarah hat eine Mission, für all die Jungen und Mädchen, die misshandelt werden. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass hierzulande in jeder Schulklasse zwei Kinder sitzen, die sexuellen Missbrauch erleben. Statistisch gesehen sterben jede Woche drei Kinder an den Folgen von Misshandlungen, täglich müssen 13 Kinder mit Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden, berichtet der Deutsche Kinderverein. Sarah will dafür sensibilisieren, hinzuschauen.

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Seit 20 Jahren macht Sarah Psychotherapien. Trotzdem kann sie ihre Gedanken noch nicht ganz sortieren. Sie sagt, sie habe das Geschehene weitestgehend verarbeitet. Sie kann trotz ihrer seelischen Behinderung ein halbwegs normales Leben führen. Aber so richtig abschließen kann sie noch nicht. Sie hat einen großen Traum. Sie will all das Erlebte als Buch aufschreiben. Sie sucht einen Verlag. „Ich glaube, ich kann erst loslassen, wenn ich das Buch geschrieben habe und in die Seine werfen kann.“ Der Ballast dieser Kindheit und Jugend, versenkt im Wasser von Paris, dem Ort, an dem alles begann.

* Zur Wahrung der Anonymität wird in diesem Beitrag nur Sarahs Vorname genannt. Einige weitere Details ihrer Geschichte sind verfremdet, ohne jedoch den Sinn zu entstellen. Der Redaktion ist die Identität von Sarah, ihrem Vater, ihrer Adoptivmutter sowie ihrer leiblichen Mutter bekannt. Zum Schutz von Sarah hat die Redaktion davon abgesehen, Kontakt zur Adoptivmutter aufzunehmen.

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