Trotz Kriegs gegen die Ukraine

China schickt Soldaten für gemeinsames Militärmanöver nach Russland

Das von der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua herausgegebene Foto zeigt Mitglieder der Volksbefreiungsarmee (Symbolfoto).

Das von der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua herausgegebene Foto zeigt Mitglieder der Volksbefreiungsarmee (Symbolfoto).

Die chinesische Regierung will für ein gemeinsames Manöver Soldaten nach Russland schicken. Das gab das Verteidigungsministerium in Peking am Mittwoch bekannt, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Die Teilnahme erfolge „unabhängig von der aktuellen internationalen und regionalen Situation“, hieß es demnach in einer Erklärung.

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Moskau hatte Ende Juli angekündigt, das Manöver „Vostok“ vom 30. August bis 5. September trotz der Anstrengungen wegen des Kriegs gegen die Ukraine im Osten Russlands abhalten zu wollen. Damals sprach der Kreml zwar von Partnerländern, die teilnehmen würden, nannte aber keine konkreten Nationen.

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Auch Indien, Weißrussland und die Mongolei sollen teilnehmen

Das chinesische Verteidigungsministerium schrieb in der Erklärung, auch Indien, Weißrussland, die Mongolei sowie Tadschikistan würden unter anderem partizipieren. Peking sieht sein diesjähriges Erscheinen als Teil des laufenden Kooperationsabkommens mit Russland.

„Ziel ist es, die praktische und freundschaftliche Zusammenarbeit mit den Armeen der teilnehmenden Länder zu vertiefen, das Niveau der strategischen Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Parteien zu verbessern und die Fähigkeit zu stärken, auf verschiedene Sicherheitsbedrohungen zu reagieren“, heißt es in der Erklärung.

HANDOUT - 06.07.2020, ---, --: Südchinesisches Meer, 6. Jul. 6, 2020: Flugzeuge der Carrier Air Wings (CVW) 5 und 17 fliegen in Formation über die Nimitz Carrier Strike Force. Die Flugzeugträger USS Nimitz (CVN 68) (r) und USS Ronald Reagan (CVN 76) und ihre Trägerangriffsgruppen führen als Nimitz Carrier Strike Force Doppelträgeroperationen im Indopazifik durch. (U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist 3rd Class Keenan Daniels/Released) (zu Nato bereitet sich auf stärkere Auseinandersetzung mit China vor") Foto: Petty Officer 3rd Class Keenan D/Navy Office of Information/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

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Die Spannungen rund um Taiwan bewegen sich auf einen gefährlichen neuen Höhepunkt zu. Fachleute halten einen Angriff Chinas auf die demokratisch regierte Insel nicht erst in einigen Jahren, sondern schon in Kürze für möglich. Während Joe Biden und Xi Jinping immer wieder miteinander telefonieren, senden die Militärs beider Seiten einander düstere Signale ihrer Kampfbereitschaft.

Xi Jinping sorgt für engere Bindung an Russland

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RND/sf

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