Republikaner und Demokraten vereint

„Forward“: Diese Partei will das politische System der USA auf den Kopf stellen

Andrew Yang, Vorsitzender der neuen Partei „Forward“ in den USA (Archivbild).

Andrew Yang, Vorsitzender der neuen Partei „Forward“ in den USA (Archivbild).

In den USA haben sich ehemalige Republikaner und Demokraten zu einer dritten Partei zusammengeschlossen. In dieser Woche wurde die Partei „Forward“ gegründet: Ihr Ziel ist es, sich in der politischen Mitte zu etablieren, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

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Vorstehen werden der Partei Christine Todd Whitman, ehemalige republikanische Gouverneurin von New Jersey, und Andrew Yang, der bei den Demokraten in der Vorauswahl für die Präsidentschaftswahlen kandidierte.

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Drei politische Gruppen schließen sich zusammen

Drei politische Gruppen haben sich zur Partei „Forward“ vereinigt. Darunter ist die Bewegung „Renew America Movement“, die ehemalige republikanische Amtsträger wie die Ex-Präsidenten Ronald Reagan, George H. W. Bush, George W. Bush und Donald Trump 2021 gegründet haben. Die zweite Gruppe trägt den Namen „Serve America Movement“ und besteht aus Demokraten, Republikanern sowie Parteilosen. Außerdem gehört die namensgebende „Forward Party“ dazu, welche Andrew Yang bereits vorher ins Leben gerufen hat. Sie löste sich 2021 von der Partei der Demokraten.

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Die Gründer wollen „eine faire, florierende Wirtschaft wiederbeleben“ und „den Amerikanern mehr Wahlmöglichkeiten bei Wahlen, mehr Vertrauen in eine funktionierende Regierung und mehr Mitspracherecht bezüglich unserer Zukunft geben“. Konkrete politische Ziele sind laut Reuters noch nicht formuliert.

Partei will bis zu Präsidentschaftswahlen 2024 im ganzen Land wählbar sein

Am 24. September soll es in Houston den offiziellen Start geben. Für nächsten Sommer ist der erste nationale Kongress in einer großen US-Stadt geplant. Bis Ende 2023 will „Forward“ in 30 Staaten zu Wahlen antreten können. Rechtzeitig zur Präsidenten- und Kongresswahl ein Jahr später soll die Partei im ganzen Land etabliert sein.

Nach Angaben von Yang startet sie mit einem Budget von 5 Millionen Dollar. In den drei zusammengeschlossenen Gruppen gebe es viele Spender, meint er. Die finanzielle Unterstützung werde kein Problem sein, zitiert ihn Reuters.

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„Forward“ glaubt trotz früherer Beispiele an die Etablierung einer dritten Kraft

In der Vergangenheit sind Versuche, dritte Parteien in den USA zu etablieren, gescheitert. Es gibt aber Beispiele, in denen sie den Ausgang der Präsidentenwahl beeinflussten. So soll Ralph Nader von der grünen Partei im Jahr 2000 dem demokratischen Kandidaten Al Gore so viele Stimmen entzogen haben, dass George W. Bush gewinnen konnte.

Miles Taylor, Gründungsmitglied von „Forward“ und ehemaliger Beamter des Innenministeriums unter Donald Trump, sagte gegenüber Reuters: „Die Grundlagen haben sich geändert. Wenn in der Vergangenheit andere Bewegungen von Drittparteien entstanden sind, war dies größtenteils innerhalb eines Systems, in dem das amerikanische Volk nicht nach einer Alternative fragte.“ Der Unterschied hier sei die historische Anzahl von Amerikanern, die sich nun eine wünschten.

Während der Vorstellung ihres Plans zitierten auch andere „Forward“-Mitglieder eine Studie von Gallup aus dem vergangenen Jahr, wonach sich zwei Drittel der Amerikaner eine dritte Partei wünschten.

RND/sf

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