Neue Lehrer für Schüler aus der Ukraine - auch viele Bewerbungen von ukrainischen Lehrkräften
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61.000 Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine lernen mittlerweile an Schulen in Deutschland. (Symbolbild)
© Quelle: Peter Kneffel/dpa
Berlin. Die Einbindung von Lehrkräften für ukrainische Schülerinnen und Schüler kommt einem Medienbericht zufolge in Deutschland voran. Wie die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf Länderzahlen berichtete, wurden etwa in Bayern bereits 200 Willkommenskräfte mit ukrainischen Sprachkenntnissen eingestellt - in Sachsen 122, in Berlin 30 und in Hamburg 23. Auch die Zahl der Bewerbungen von ukrainischen Lehrkräften sei hoch.
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Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), die schleswig-holsteinische Kultusministerin Karien Prien (CDU), begrüßte die Entwicklung. „Unsere Erfahrung ist, dass diese ukrainischen Lehrkräfte den Schülern eine unglaubliche Hilfe sind, weil sie vor allem Halt und Sicherheit geben“, sagte Prien der Zeitung.
Zwei Monate nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine werden demnach nach KMK-Angaben in Deutschland 61.000 Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine unterrichtet.
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© Quelle: dpa
Paus: Geflüchtete in Schulen und Kitas einsetzen
Die designierte Familienministerin Lisa Paus dringt darauf, Geflüchteten aus der Ukraine die Arbeit an Schulen und Kitas zu erleichtern. „Viele Ukrainerinnen, die kommen, sind bestens qualifiziert. Eine Hürde ist aber die Anerkennung der qualifizierenden Abschlüsse“, sagte die Grünen-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Das werde ich kurzfristig mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Bund und auf der Länderebene besprechen. Ich finde: Da muss deutlich mehr gehen.“
Paus erklärte, auch Lernangebote auf Ukrainisch im Internet seien hilfreich für die geflüchteten Kinder und Jugendlichen. Sie sollten den regulären Unterricht aber nicht ersetzen. „Wir müssen alles tun, damit die Integration gelingt“, sagte die Grünen-Politikerin. „Die geflüchteten Kinder sollen wissen, dass sie hier willkommen sind. Kontakt zu Gleichaltrigen ist da enorm wichtig.“
RND/dpa/epd