Ex-US-Vize Pence wettert gegen liberale Ideen: „Wir müssen unsere Werte bewahren“

Der ehemalige US-Vizepräsident Mike Pence.

Der ehemalige US-Vizepräsident Mike Pence.

Der ehemalige US-Vizepräsident Mike Pence hat sich in seiner ersten öffentlichen Rede seit dem Ende seiner Amts­zeit für eine Rückkehr auf die politische Bühne in Stellung gebracht. Er werde die kommenden Monate darauf verwenden, sich gegen die „liberale Agenda“ zu stemmen, die das Land erfasst habe, sagte Pence am Donnerstag (Ortszeit) in South Carolina. „Wir müssen unsere Werte bewahren.“

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Pence würdigte ihn seiner Rede auch Ex-Präsident Donald Trump, obwohl die beiden zum Ende ihrer Amtszeit aneinander­geraten waren. Trump wollte, dass Pence die Bestätigung des Wahl­siegs von Joe Biden im Kongress aufhält, wozu er gar nicht die Befugnis hatte.

Weil Pence das denn auch nicht tat, drohten die Trump-Anhänger, die an diesem Tag den Kongress stürmten, Pence zu hängen. Unter Trump seien vier Jahre lang gegebene Versprechen eingehalten worden, sagte Pence in seiner Rede.

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Pence sprach vor mehreren hundert Zuschauern bei einem Abendessen, zu dem eine konservative christliche Non-Profit-Organisation, die Palmetto Family, eingeladen hatte. Dass er für die erste öffentliche Rede nach seiner Zeit als Vizepräsident unter Trump South Carolina auswählte, lässt auf mögliche Ambitionen für die Präsidentschafts­wahl im Jahr 2024 schließen.

South Carolina ist der erste der US-Südstaaten, in dem Vorwahlen für potenzielle Präsidentschafts­kandidaten abgehalten werden, und Anwärter beider Parteien beginnen dort früh den Wahlkampf.

RND/AP

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