Südafrika verabschiedet sich: Desmond Tutus Sarg in Kapstadt aufgebahrt

Geistliche tragen den Sarg des anglikanischen Erzbischofs Desmond Tutu in die St.-Georgs-Kathedrale in Kapstadt, wo er für zwei Tage aufgebahrt wird.

Geistliche tragen den Sarg des anglikanischen Erzbischofs Desmond Tutu in die St.-Georgs-Kathedrale in Kapstadt, wo er für zwei Tage aufgebahrt wird.

Johannesburg. Nach dem Tod des anglikanischen Erzbischofs Desmond Tutu haben die Menschen in Südafrika seit Donnerstag Gelegenheit, sich persönlich von dem weltbekannten Friedens­nobel­preisträger zu verabschieden.

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In Anwesenheit seiner Frau und seiner Tochter wurde Tutu am Morgen in Kapstadts St.-Georgs-Kathedrale in einem einfachen Sarg aus Kiefer aufgebahrt. Die Trauerfeier soll am 1. Januar ebenfalls in der Kathedrale stattfinden, wo Tutu auch später beigesetzt wird.

Der prominenteste Geistliche des Landes war am Sonntag im Alter von 90 Jahren gestorben. Seither wehen die Flaggen an öffentlichen Gebäuden des Kap-Staates auf halbmast, an vielen Orten fanden bereits Trauerfeiern statt. Gemeinsam mit Nelson Mandela hatte Tutu gegen das rassistische Apartheidsystem gekämpft, das in Südafrika die weiße Dominanz festschreiben wollte. Nach dessen Fall war der 1931 in Klerksdorp bei Johannesburg geborene Tutu ein Verfechter der Aussöhnung zwischen schwarzen und weißen Menschen.

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RND/dpa

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