Verkehrsbetriebe und Gewerkschaft fordern: Behörden müssen 3G-Regel durchsetzen

Ein Schild auf dem Hauptbahnhof in Leipzig weist auf das Tragen einer FFP2-Maske hin (Symbolbild).

Ein Schild auf dem Hauptbahnhof in Leipzig weist auf das Tragen einer FFP2-Maske hin (Symbolbild).

Berlin. 3G in Bussen und Bahnen soll aus Sicht der Gewerkschaft Verdi und der Verkehrsbetriebe nicht von den eigenen Mitarbeitern kontrolliert werden.

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Verdi forderte am Mittwoch, geschultes Sicherheitspersonal unter Beteiligung der Ordnungsbehörden einzusetzen. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen sprach sich für Sicherheitspartnerschaften mit der Polizei und den Kommunen aus.

Die Fraktionen von SPD, FDP und Grünen planen wegen stark gestiegener Corona-Zahlen, das Bus und Bahnfahren nur noch Genesenen, Geimpften und Getesteten zu gestatten.

„Bei einzelnen Kontrollen gibt es auch ein hohes Aggressionspotenzial“

Täglich 15 Millionen Fahrgäste über Stichproben effektiv zu kontrollieren, stelle die Branche vor erhebliche Probleme, teilte VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff mit. Das gelte auch für die Sicherheit. „Die Erfahrungen bei der Kontrolle der Maskenpflicht zeigen, dass es bei einzelnen Kontrollen auch ein hohes Aggressionspotenzial gibt. Dies ist gerade auch beim 3-G-Nachweis zu erwarten.“

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Es sei schlicht nicht möglich, einen Bus zu steuern und zugleich die Nachweise zu kontrollieren, sagte Verdi-Vize-Chefin Christine Behle. Vor einer Einführung von 3G im ÖPNV müsse die Frage der Kontrolle und Durchsetzung geklärt sein. „Eine halbgare Regelung nutzt dem Infektionsschutz sicherlich nichts und bringt die Beschäftigten in Gefahr.“

Bei Einführung der Maskenpflicht hatten sich die Beteiligten erst nach einigen Monaten darauf verständigt, dass die Ordnungsbehörden sie durchsetzen müssen.

RND/dpa

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