Aufstände vom 6. Januar 2021

Republikanischer Gouverneurs­kandidat wegen Teilnahme an Sturm aufs Kapitol fest­genommen

Anhänger des damaligen US-Präsident Trump stürmen das Kapitol in Washington. (Archivbild)

Anhänger des damaligen US-Präsident Trump stürmen das Kapitol in Washington. (Archivbild)

Ryan D. Kelley, Gouverneurs­kandidat im US-Bundes­staat Michigan, ist am Donnerstag fest­genommen worden. Kelley soll am Sturm auf das US-Kapitol in Washington am 6. Januar 2021 teil­genommen und dabei diverse Straf­taten begangen haben. Das berichtet die „Washington Post“.

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Zu den Tatbeständen zählen demnach Haus­friedens­bruch, ordnungs­widriges Verhalten, Begehung einer Gewalttat gegen eine Person oder Eigentum auf Sperr­gebiet sowie Plünderung von Bundes­eigentum. Laut der US-Zeitung könnte gegen Kelley bis zu ein Jahr Freiheits­strafe verhängt werden. Der Kandidat wurde noch am Donnerstag nach einer kurzen Anhörung vor einem Bundes­gericht aus der Untersuchungs­haft entlassen. Zuvor war sein Haus am Donnerstag­morgen vom FBI durchsucht worden.

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Kelley ist laut „Washington Post“ auf Videos identifiziert worden. Sie zeigen ihn demnach wie er eine Treppe hinauf­steigt, die zu einem Eingang des Kapitol­gebäudes führt. Der Eingang war zuvor durch­brochen, Polizei­absperrungen umgangen worden. Kelley selbst hat das Betreten des Kapitols bestritten.

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Laut Anklage­schrift habe Kelley einer Menschen­menge signalisiert, die Treppe empor­zusteigen. Zudem soll er einen anderen Randalierer dabei unterstützt haben, eine Metall­barrikade auf ein Gerüst zu ziehen, das die Bühne für die Amts­einführung von Präsident Biden am 20. Januar stützte. Kelley „zog um circa 14.05 Uhr mit seinen Händen eine Verkleidung vom Einweihungs­gerüst ab“ und „gestikulierte weiter zur Menge und gab ihr immer wieder zu verstehen, dass sie sich in Richtung der Treppe bewegen sollte, die zum Eingang der Innen­räume des US-Kapitols führte“, zitiert die „Washington Post“ aus dem Dokument.

Kelley hatte die Aufstände rund um und im US-Kapitol als „erregendes Erlebnis“ bezeichnet. Insgesamt starben fünf Personen während oder infolge des Sturms auf den Sitz des Kongresses in der US-Hauptstadt Washington, einige Polizei­kräfte wurden verletzt. Auslöser waren Proteste von Anhängern des Ex-US-Präsidenten Donald Trump, die die Ergebnisse der Präsidentschafts­wahlen vom November 2020 anzweifelten.

RND/sic

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