Krieg in der Ukraine

Ukrainischer Biathlet Pidrutschnji im Kriegsdienst

Der ukrainische Biathlet Dmytro Pidrutschnji hat mit einem Instagram-Beitrag aus seinem Kriegsdienst viele Reaktionen aus der gesamten Biathlon-Welt hervorgerufen. Am Dienstag zeigte sich der Ex-Weltmeister auf einem Foto in Militär-Uniform mit Helm während eines Luftalarms. Archivbild: Zhanghiakou, China, 12.02.2022: Dmytro Pidrutschnji an Tag 8 der Olympischen Winterspiele.

Der ukrainische Biathlet Dmytro Pidrutschnji hat mit einem Instagram-Beitrag aus seinem Kriegsdienst viele Reaktionen aus der gesamten Biathlon-Welt hervorgerufen. Am Dienstag zeigte sich der Ex-Weltmeister auf einem Foto in Militär-Uniform mit Helm während eines Luftalarms. Archivbild: Zhanghiakou, China, 12.02.2022: Dmytro Pidrutschnji an Tag 8 der Olympischen Winterspiele.

Ternopil. Der ukrainische Ex-Weltmeister Dmytro Pidrutschnji hat mit einem emotionalen Post aus seinem Kriegsdienst viele Reaktionen aus der gesamten Biathlon-Welt hervorgerufen. „Ich bin allen dankbar, die mir schreiben und sich Sorgen um meine Familie machen, und denen, die die Ukraine unterstützen und helfen“, schrieb der 30-Jährige beim Internetdienst Instagram.

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Dazu zeigte er sich auf einem Foto in Militär-Uniform mit Helm: „Ich bin derzeit in meiner Heimatstadt Ternopil und diene in der Nationalgarde der Ukraine. Dieses Foto wurde während des Luftalarms aufgenommen.“

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Noch vor zwei Wochen startete Pidrutschnji bei Olympia

Noch vor zwei Wochen startete der beste Skijäger seines Landes bei den Olympischen Winterspielen in Peking. Nach der Invasion Russlands in die Ukraine gab sein Verband bekannt, dass kein Ukrainer bei den verbleibenden drei Weltcup-Stationen antreten wird. Laut Medienberichten kämpfen auch andere Biathleten an der Front, darunter in Julia Dschima die beste Frau, die 2014 in Sotschi noch Olympia-Gold mit der Staffel der Ukraine geholt hatte.

Sportliche Rivalen senden Herzen auf Instagram

„Bleib stark“, antwortete der deutsche Ex-Weltmeister Benedikt Doll auf Pidrutschnjis Post in dem sozialen Netzwerk. „Wir alle sind mit dir“, antwortete der Italiener Thomas Bormolini. Die norwegische Olympiasiegerin Tiril Eckhoff schrieb: „Pass auf dich auf und bleib stark.“ Dazu hinterließen viele sportliche Rivalen Herzen in den ukrainischen Nationalfarben gelb und blau.

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Pidrutschnji ist in dieser Saison als 34. im Gesamtweltcup der stärkste Ukrainer. Vor drei Jahren hatte er in Schweden den WM-Titel in der Verfolgung gewonnen.

RND/dpa

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