Viele Gerüchte würden nicht stimmen

Anwalt spricht über Boris Beckers Situation: „Er jammert nicht“

Boris Becker, ehemaliger Tennisprofi, sitzt in Großbritannien im Gefängnis.

Boris Becker soll sich über das Essen beschwert, den Nofallknopf gedrückt haben oder in einen „Wohlfühltrakt“ im Gefängnis verlegt worden sein: Mit solchen Gerüchten räumt der deutsche Medienanwalt des ehemaligen Tennisstars, Christian-Oliver Moser, nun gegenüber RTL in einem Interview auf.

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„Ich kenne ihn nun auch schon lange. Was ihn sehr ärgert, und das ist genau das Problem, ist, wenn Unwahrheiten über ihn verbreitet werden. Das will er und kann er nicht hinnehmen“, erklärt Moser, warum er auf Wunsch von Becker, der mittlerweile seit rund drei Wochen im Gefängnis sitzt, nun an die Öffentlichkeit geht. „Nach allem was ich weiß, geht es ihm den Umständen entsprechend gut. Sicherlich nicht blendend“, sagt der Anwalt über den Zustand seines Klienten.

Nahezu nichts von dem, was in den letzten Tagen, Wochen zu lesen war, gerade an den großen Schlagzeilen, trifft zu.

Christian-Oliver Moser,

Boris Beckers deutscher Medienanwalt

Dann geht Moser gegenüber RTL auf die Gerüchte und Schlagzeilen über Becker seit seiner Inhaftierung ein: „Nahezu nichts von dem, was in den letzten Tagen, Wochen zu lesen war, gerade an den großen Schlagzeilen, trifft zu“, sagt er. „Ich habe das mit ihm auch nochmal abklären können. Weder hat er irgendwelche Notknöpfe gedrückt, das ist frei erfunden. Er hat sich auch nicht beschwert, er jammert nicht. Natürlich ist die Situation nicht schön, aber er nimmt sie hin.“

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Woher kommen die Gerüchte über Becker?

Doch woher kommen die aus seiner Sicht falschen Informationen, die in Umlauf sind? „Ich gehe davon aus, dass es irgendwelche Menschen gibt, die vielleicht da in dem Gefängnis arbeiten und meinen, Informationen geben zu können, die definitiv nicht valide sind. Weil ich habe sie aus erster Hand.“ Dann geht er auf die vermeintliche Versetzung in einen „Wohlfühlflügel“ im Gefängnis Wandsworth im Londoner Süden ein: „Auch das stimmt nicht“, so Moser, „er ist weiterhin in demselben Gefängnis untergebracht, in dem er von Anfang an war. Er hat lediglich einmal die Zelle gewechselt.“ Das Hochsicherheitsgefängnis in London ist für seine Überfüllung und schlechten Zustände bekannt.

Der dreimalige Wimbledonsieger Becker war am 29. April von einem Londoner Gericht wegen Insolvenzstraftaten zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Mindestens die Hälfte davon muss er im Gefängnis absitzen.

RND/hsc

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