Mit 23 Jahren

„Minecraft“-Star Technoblade gestorben – Videonachruf rührt Millionen

2023 soll „Minecraft Legends“ erscheinen, ein weiterer Spin-off der legendären Spielereihe, durch die Technoblade berühmt wurde.

„So long nerds“ ist der lapidare Titel des Videoabschieds, den Technoblade der Nachwelt hinterließ. Der 23-Jährige, der seinen Namen und sein Privatleben stets geheim hielt und auch in seinen Videos nie sein Gesicht zeigte, war einer der prominentesten „Minecraft“-Videomacher. Er hatte Millionen von Followern und war für seinen Humor beliebt. 2013 hatte der Amerikaner seinen Youtube-Kanal gestartet, bis heute hat er rund elf Millionen Abonnentinnen und Abonnenten. 2021 hatte er seine Krebserkrankung öffentlich gemacht.

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„Minecraft“ ist ein Spiel in einer virtuellen Landschaft, das die Kreativität und Aktivität der Mitspieler stimuliert. Aktuelle Versionen sollen Kinder dabei fördern, Fähigkeiten und Kenntnisse zu entdecken und zu vertiefen und so Lösungen für Probleme des realen Lebens zu finden.

Technoblade behielt seinen Humor bis in seine letzten Stunden. „Hallo, hier ist Technoblade“, beginnt das Video, dessen Text er wenige Stunden vor seinem Tod schrieb und den sein Vater in dem Youtube-Vermächtnis verliest. „Wenn ihr das hier seht, bin ich tot. Lasst uns uns also hinsetzen und noch ein letztes Mal chatten.“

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Am Ende gab er seinen Vornamen preis: Der sei Alex. Und er erzählt, wie eines seiner Geschwister ihn 2016 in einem Video aus Jux Dave genannt habe. „Das war einer unserer erfolgreichsten Pranks. Tausende schreckliche Onlinetypen“ habe er so in die Irre geführt, „die übermäßig persönlich wurden und fragten: ,Oh, hey, Dave! Wie geht’s dir?‘“ Dann dankt Technoblade seinen Fans. Er würde stets wieder Technoblade sein wollen, selbst wenn er 100 Leben hätte, so der todkranke 23-Jährige.

Und dann lässt er noch mal seinen Sarkasmus aufblitzen, als er sich bei seinen Followern entschuldigt, zu viel Merchandise verkauft zu haben. „Meine Geschwister jedenfalls können sich jetzt das College leisten. Wenn sie denn wollen – ich möchte da ja nicht zu viel Toter-Bruder-Druck auf sie ausüben.“

„Ich vermisse Technoblade“

Als die Aufnahme zu Ende ist, wendet sich Technoblades Vater an dessen virtuelle Fangemeinde. „Ich danke euch für alles. Ihr habt ihm viel bedeutet.“ Sein Sohn sei das fantastischste Kind gewesen, dass sich Eltern wünschen könnten. „Ich vermisse Technoblade“, sagt der Vater, dem immer wieder die Stimme bricht, wenn er von der Leidenszeit seines Sohnes spricht. Eindrücklich schildert er, wie sein Sohn mit letzter Kraft seine letzte Botschaft in seinen Laptop geschrieben habe. „Dann war er durch. Er hatte noch etwa acht Stunden zu leben.“

Als Abspann des Videos folgt eine schriftliche Nachricht der Mutter, die noch einmal darauf hinweist, dass ihr Sohn Ruhm immer vermieden habe. Deshalb solle sein Wunsch nach Privatsphäre für sich und seine Familie auch weiterhin respektiert werden.

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Technoblade starb an den Folgen eines Sarkoms, einer seltenen Form eines Weichteil- und Knochenkrebses in einem seiner Arme. Zwischenzeitlich hatte wohl eine Amputation gedroht.

 

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