Menschenmassen auf Roque Nublo

Gran Canaria will Zugang zu Inselwahrzeichen einschränken

Ein Mann steht auf dem Roque Nublo – dem Wahrzeichen Gran Canarias.

Seit Jahren ächzen viele beliebte Reiseziele unter dem Massentourismus. Barcelona, Venedig und der Nationalpark Calanques in Frankreich haben deswegen kürzlich Maßnahmen zur Kontrolle der Besucherzahlen erlassen. Nun will auch Gran Canaria nachziehen.

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Zugang zum Roque Nublo nur noch per Busshuttle

Wie unter anderem das Portal „Teneriffa News“ berichtet, soll das Wahrzeichen der kanarischen Insel, der Roque Nublo, künftig nur noch per Busshuttle erreichbar sein. Private Pkw sollen den Parkplatz in der Nähe des Felsen nur noch in Ausnahmesituationen befahren dürfen – Menschen mit Bewegungseinschränkungen soll der Zugang weiterhin ermöglicht werden.

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Ziel der Maßnahme ist es, die Zahl der Besucherinnen und Besucher kontrollieren zu können und den Roque Nublo und das umliegende Naturschutzgebiet dadurch besser zu schützen. Außerdem soll die Maßnahme bei der aktuell schwierigen Park- und Verkehrssituation Abhilfe schaffen.

Der Parkplatz am Roque Nublo könne die derzeit große Nachfrage nicht bedienen. Falsch abgestellte Fahrzeuge, etwa in zweiter Reihe oder am Straßenrand, sorgten für gefährliche Situationen. Wann die neue Maßnahme greifen soll, steht derzeit noch nicht fest.

Mehrere Wanderwage führen vom Parkplatz zum Felsplateau

Einst wurde der Roque Nublo von der Inselbevölkerung Gran Canarias als Kultplatz genutzt, heute ist der sich 1813 Meter über den Meeresspiegel erhebende Felsen ein beliebtes Touristenziel. Die Natur um die Felsformation ist seit 1987 ein Naturschutzgebiet, seit 1994 auch ein Landschaftspark.

Das Felsplateau kann vom Parkplatz aus über mehrere Wanderwege leicht erreicht werden, der Weg dorthin nimmt etwa eine halbe Stunde in Anspruch. Der Felsen selbst und dessen Gipfel sind jedoch nur für Klettersportlerinnen und Klettersportler zugänglich. Bei gutem Wetter können Besucherinnen und Besucher vom Plateau auf sogar den Pico del Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa erspähen.

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RND/jaf

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